Lärmsanierung

Was wird saniert?

Priorisierung gibt Reihenfolge der Bearbeitung vor

In die Priorisierungsliste der Lärmsanierung werden alle Strecken aufgenommen, die als lärmsanierungsbedürftig gelten. Das sind Strecken, die noch nicht lärmsaniert wurden, erneut lärmsaniert werden sollen oder die nicht von der Lärmvorsorge profitieren. Die Lärmvorsorge tritt immer bei Aus- oder Neubau einer eines Schienenweges in Kraft. Bei der Priorisierungsliste gilt die Faustregel: Je lauter eine Strecke ist und je mehr Anwohner von dem Lärm betroffen sind, desto höher ist die Priorisierungskennziffer (PKZ). Je höher die PKZ desto eher wird die Strecke saniert.

Neues Gesamtkonzept 2019 sorgt für mehr Lärmschutz

Mit der Aktualisierung des Gesamtkonzepts war eine vollständige Überarbeitung der Priorisierungsliste erforderlich. Durch ein verbessertes Schutzniveau von 8 dB(A) wurde auch bei weiter von der Bahnstrecke entfernten Gebäuden der Auslösewert für die Lärmsanierung überschritten. Es kamen neue Sanierungsbereiche hinzu und bereits bearbeitete Abschnitte müssen nachsaniert werden. Alle sanierungsbedürftigen Abschnitte wurden nach Aktualisierung des Gesamtkonzepts mit neuen PKZ versehen. Begünstigt sind Gebäude, für die vor dem 1. Januar 2015 eine Baugenehmigung erteilt wurde. Bei der Priorisierung wurde die Verkehrsprognose für das Jahr 2030 zugrunde gelegt.

Die Priorisierungsliste der Lärmsanierung wird regelmäßig überprüft und nach Entwicklung der Lärmsituation angepasst. Die Anlage 3 des neuen Gesamtkonzepts 2019 gibt Auskunft über die PKZ der einzelnen Abschnitte. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Transport von Torsionsbalken für Lärmschutzwände zwischen Friedberg und Bad Nauheim sowie die Montage durch die Hering Bau GmbH & Co. KG in der Ortslage Bad Nauheim 2019 © Christian Bedeschinski/Hering Bau GmbH & Co. KG