Lärmsanierung

Über die Lärmsanierung

"Wir machen Deutschland leiser."

Mehr Fahrgäste für eine #starkeschiene. Das heißt für uns, an die Menschen zu denken, die an der Schiene wohnen. Denn der Schienenverkehr ermöglicht kein geräuschloses Fahren. Zugleich benötigen wir als Deutsche Bahn aber die Akzeptanz der Anwohner. Nur so können wir mehr Verkehr auf die klimafreundliche Schiene verlagern. Deshalb haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Halbierung des Schienenlärms bis 2020.

Lärmsanierung und Lärmvorsorge

Der Schutz vor Verkehrslärm beim Neu- und Ausbau von Schienenwegen ist im Bundes-Immissionsschutzgesetz vom 1. April 1974 geregelt. Nach diesem ist bei dem Neubau oder einer wesentlichen Änderung sicherzustellen, dass kein Lärm verursacht wird, der sich nach dem Stand der Technik vermeiden lässt. Hier spricht man Lärmvorsorge.

Für existierende Strecken – dem Bestandsnetz – gilt das Gesetz aber nicht. Um die Lärmsituation auch hier zu verbessern, hat die Bundesregierung 1999 das freiwillige Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ins Leben gerufen.

Bisher über 1,6 Milliarden Euro investiert

Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,6 Milliarden Euro in die Lärmsanierung investiert. Damit wurden 1.844 Kilometern Schienenstrecke und rund 62.000 Wohneinheiten saniert. Allein im Jahr 2019 wurden über 50 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 119 Millionen Euro ausgegeben.

Die Investitionen werden in den nächsten Jahren fortgesetzt. Denn nur einer leisen Bahn gehört die Zukunft.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Lärmschutz, wie die Lärmvorsorge und Lärmschutz an Fahrzeugen, finden Sie unter deutschebahn.com/laerm.

Lärmschutz ist Umweltschutz. Mehr zum Umweltschutz bei der Deutschen Bahn finden Sie unter deutschebahn.com/gruen.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung finden Sie auch in unserer Broschüre:

Raunheim © DB AG
Raunheim © DB AG