Lärmsanierung

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen und Downloads zur Lärmsanierung.

Allgemeine News

Wanderausstellung zur Lärmsanierung – Nächster Halt Saarbrücken

Die Wanderausstellung der Lärmsanierung reist weiter durch die Hauptbahnhöfe Deutschlands, um Passanten über den Fortschritt der Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen zu informieren. Am 3. Mai hat die Ausstellung ihre nächste Station im Hauptbahnhof Saarbrücken erreicht. Dort wird sie noch bis Mitte Juni zu sehen sein und im Anschluss weiter nach Würzburg wandern.

Wanderausstellung zur Lärmsanierung steht nun in Wiesbaden

Ausstellung zur Lärmsanierung am Hauptbahnhof in Wiesbaden
Ausstellung zur Lärmsanierung am Hauptbahnhof in Wiesbaden

Ab sofort informiert die Wanderausstellung zur Lärmsanierung im Hauptbahnhof Wiesbaden über die im Sommer geplanten Schallschutzmaßnahmen in Flörsheim und über die Ziele der Lärmsanierung.

Wanderausstellung zur Lärmsanierung macht Halt in Essen

Ausstellung Lärmsanierung Essen Hbf
Ausstellung Lärmsanierung Essen Hbf

Seit Mitte Dezember informierte eine Wanderausstellung am Kölner Hbf die Passanten über die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen. Nun hat die Ausstellung ihre nächste Station in Essen in der Haupthalle des Hauptbahnhofes. Dort wird sie noch bis Mitte März zu sehen sein. Im Anschluss wird sie sich auf ihrer Reise durch Deutschland an weiteren großen Bahnhöfen über den Fortschritt der Lärmsanierung informieren.

2.000 lärmsanierte Streckenkilometer saniert – Neues Lärmschutzziel 2030 vereinbart

Zum Abschluss des Jahres 2020 haben wir Wort gehalten: Wir vollenden die geplante Lärmsanierung von mehr als 2.000 Kilometern Schiene in Deutschland. Lärmschutzwände, Schallschutzfenster, Schienenstegdämpfer – mit zahlreichen Mitteln arbeiten wir erfolgreich daran, den Lärm an besonders belasteten Schienenstrecken zu verringern.

Der Bund und die Bahn verstärken ihre Bemühungen um eine leise Schiene bis 2030 noch einmal deutlich: Bis Ende des Jahrzehnts soll die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger an Bahnstrecken vom Schienenlärm entlastet werden. Das sind immerhin rund 800.000 Menschen, die künftig ruhiger leben und schlafen werden. Für die Lärmsanierung an Bestandsstrecken bedeutet das: Zu den bislang sanierten 2.000 Kilometern Bahnstrecke sollen bis 2030 pro Jahr durchschnittlich 125 Kilometer Schienenwege zusätzlich saniert werden, in Summe 1.250 Kilometer. Der Bund stellt dafür derzeit jährlich rund 140 Millionen Euro bereit.

Weitere Informationen können Sie folgender Pressemitteilung entnehmen.

Lärmkennzahlen im Integrierten Bericht der Deutschen Bahn AG

Im Intergrierten Bericht 2019 stellt die Deutsche Bahn AG die Kennzahlen der Lärmvorsorge und Lärmsanierung vor.

Klicken Sie auf eines der Bundesländer, um die neuesten Informationen aus der Region zu erhalten.

Baden-Württemberg

Lärmsanierung Baden-Württemberg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Baden-Württemberg sind derzeit insgesamt 201 Teilprojekte mit 557 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Baden-Württemberg bereits 139 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 286 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 123,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 9,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 7.815 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2021 werden in Baden-Württemberg an elf Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Rastatt, Esslingen-City, der Knoten Heilbronn und Klingenberg-Nord. Elf Ortsdurchfahrten wie zum Beispiel Rosenberg, Pfinztal-Berghausen und Niefern-Öschelbronn werden schalltechnisch untersucht.

Bayern

Bau von Wandverlängerungen in Ostermünchen und Großkarolinenfeld von März bis Juli 2021

Im Rahmen der „Machbarkeitsuntersuchung Inntal 2017“ und zusätzlicher Vorkehrungen des Brennernordzulaufs werden in Ostermünchen und Großkarolinenfeld entlang der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim bestehende Schallschutzwände verlängert.

Ein Teil der Bauarbeiten findet in den Nächten von Montag/Dienstag, 15./16. März, bis Freitag/Samstag, 30./31. Juli 2021, mit Unterbrechungen von 23 bis 5 Uhr statt.

Insbesondere die Ortsdurchfahrten Tuntenhausen-Ostermünchen und Großkarolinenfeld sind von den Arbeiten betroffen. Unter anderem werden Montage- und Gründungsarbeiten durchgeführt.

Vor allem während der Gründungs- und Rammarbeiten lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen.

Entlang der Bahnstrecke München – Rosenheim – Kufstein werden zusätzliche Vorkehrungen zum Lärmschutz getroffen. Seit 2018 werden auf einer Länge von 16,4 Kilometern Schienenstegdämpfer und auf 6,4 Kilometern Schutzwände errichtet.

Zudem wurden zwischen dem Grenzort Kiefersfelden und München-Trudering auf einer Gesamtlänge von 24 Kilometern Schutzwände gebaut.

Bau von Lärmschutzwänden in Würzburg

In Würzburg werden voraussichtlich bis zum Jahr 2025 zehn Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 9.400 Metern errichtet. Die Ausführungen sind dabei unterschiedlich weit vorangeschritten. Rund 8.200 Meter werden bis Mitte 2021 erstellt. Das sind über 87 Prozent der gesamten Bauleistung.

Die Wände an den Eisenbahnüberführungen „Stuttgarter Straße“ (2x60m), „Erthalstraße“ (2x25m) und „Sieboldstraße“ (2x50m) befinden sich in der Planung und werden voraussichtlich in den Jahren 2022 und 2023 zur Ausführung kommen.

Die Lärmschutzwände auf den Überführungen „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“ (2x35m) und „Mergentheimer Straße“ (2x65 m) werden von den jeweiligen Projekten im Zuge der Brückensanierungen ausgeführt.

Die verbleibenden 720 Meter sollen 2022 fertiggestellt werden.

In den folgenden Abschnitten werden Lärmschutzwände errichtet:

  • Wand 1 (Röthenweg):
    Die Restarbeiten an der 310 Meter langen Wand finden voraussichtlich bis Ende 2022 statt.
  • Wand 2 (vom Glacisweg bis zur Straßenüberführung (SÜ) „Resenbrücke“):
    645 von 880 Metern sind errichtet, die Restarbeiten (135 m) und die Fertigstellung (mit Sperrpausen) sind bis Ende 2022 vorgesehen. Die Fertigstellung an der Überführung „Stuttgarter Straße“ (65 m) folgt voraussichtlich 2023 (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten). Die Lärmschutzwände an der Eisenbahnüberführung Eisenbahnstraße „Hosenbrücke“ (35 m) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt Brückensanierung ausgeführt.
  • Wand 3 (vom Wendelweg bis zur Überführung „Mergentheimer Straße“):
    480 von 570 Metern wurden errichtet. Restarbeiten (25 m) und die Fertigstellung sind bis 2022 vorgesehen. Der Bau der Lärmschutzwände an der Überführung „Mergentheimer Straße“ (65 m) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt Brückensanierung ausgeführt.
  • Wand 4 (vom Resenweg bis zur Überführung „Mergentheimer Straße“):
    210 von 275 Metern sind errichtet. Im Rahmen der Erneuerung der EÜ „Mergentheimer Straße“ (65 m) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt Brückensanierung ausgeführt.
  • Wand 5 (von der Eisenbahnstraße bis „Am Westbahnhof“):
    565 von 1.660 Metern wurden errichtet. Die Fertigstellung sind bis Ende 2021 vorgesehen. Die Fertigstellung an der Eisenbahnüberführung „Stuttgarter Straße“ (65m) folgt voraussichtlich 2023 (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten). Die Lärmschutzwände an der Eisenbahnüberführung Eisenbahnstraße „Hosenbrücke“ (35 m) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt Brückensanierung ausgeführt.
  • Wand 6 (Reichenberger Straße):
    Die 600 Meter lange Lärmschutzwand ist fertiggestellt.
  • Wand 7 (von der Stuttgarter Straße bis zum Gewerbegebiet):
    265 von 270 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 8 (vom Bauernpfad bis zur Resenstraße):
    472 von 480 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 9 (von der Conradistraße entlang der Neubergstraße, Max-Dauthendey-Straße, Grünwaldstraße und Konradstraße bis zur Straßenüberführung „Siligmüllerstraße“):
    538 von 2.141 Metern wurden fertiggestellt. Die Restarbeiten in Bauabschnitt 1+2 (25 m) sind für 2022 geplant. Der Abschluss der Arbeiten an den EÜ „Erthalstraße“ (25 m) und „Sieboldstraße“ (50 m) ist bis Ende 2023 geplant. Für den Abschnitt entlang der Konradstraße (503 m) zeigte die Detailplanung, dass eine Errichtung der Lärmschutzwand neben dem Gleis nicht möglich ist. Daher ist nun in Absprache mit der Stadt Würzburg eine Umplanung der sogenannten Gabionenwand vorgesehen. Für die Gabionenwand sind Ausführung und Fertigstellung für Ende 2021 geplant.
  • Wand 10 (ca. ab dem Straßenübergang „Randersacker Straße“ entlang der Kantstraße, Fichtestraße, „Mittlerer Ring“ bis zum Straßenübergang „Rottendorfer Straße“):
    Zurzeit werden die Bauabschnitte 1+2+3 (gesamt 2.190 m) auf die Länge von 2.105 Metern feldseitig bis Mitte 2021 ausgeführt und fertiggestellt. Restarbeiten (10 m) sind für 2022 geplant. Die Fertigstellung an der Eisenbahnüberführung „Erthalstraße“ (25m) und der Eisenbahnüberführung „Sieboldstraße“ (50 m) ist bis Ende 2023 geplant.

Bau von Lärmschutzwänden in Ochsenfurt und Goßmannsdorf

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Goßmannsdorf und in Ochsenfurt entlang der Bahnstrecke Würzburg – Ansbach fünf Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 2,7 Kilometern errichtet. Die Arbeiten an den 1,5 bzw. drei Meter hohen Wänden werden von September 2020 bis voraussichtlich Mitte 2023 durchgeführt.

In Goßmannsdorf wird auf der vom Main abgewandten Gleisseite eine bereits im Bereich des Zeilwegs 12 – 21 bestehende Schallschutzwand auf drei Meter erhöht. Der sich an diese Wand anschließende Abschnitt erhält auf 650 Metern Länge bis auf der Höhe des Wiesenwegs 1 eine neue Lärmschutzwand. Auf der Brücke über die Rechte Bachgasse werden sogenannte Torsionsbalken montiert.

In Ochsenfurt reicht die auf der vom Main abgewandten südlichen Gleisseite gelegene Wand 1 von der Ganzhornstraße 19 – 21 bis auf die Höhe des Kreuzungsbereiches Südtangente/Stangenbrunnen. Sie ist etwa 550 Meter lang. Die mainseitig auf der Nordseite der Gleise gelegene Wand 2 wird circa 880 Meter lang und reicht vom Bahnhof Ochsenfurt bis zur Brunnenstraße. Die Brücken über die Bundesstraße B 13 und die Brunnenstraße erhalten Torsionsbalken. Auf der gegenüberliegenden Gleisseite wird die 380 Meter lange Wand 3 gebaut. Sie reicht vom Bahnhof bis auf die Höhe der Dr.-Martin-Luther-Straße 10 – 12 und bekommt ebenfalls auf der Brücke über die B 13 einen Torsionsbalken. Auf der Nordseite der Gleise (Mainseite) entlang der Tückelhäuser Straße zwischen den Hausnummern 10 und 34 wird die rund 270 Meter lange Wand 4 errichtet.

In Ochsendorf finden die bauvorbereitenden Arbeiten bis Mitte Januar 2021 statt. Im Anschluss werden während einer ersten Sperrpause die Hauptarbeiten durchgeführt.

Die Arbeiten finden rund um die Uhr statt. Während der Bauarbeiten lassen sich zeitweise Beeinträchtigungen durch Lärm im Rahmen von Ramm- und Bohrarbeiten für die Betonfundamente leider nicht vermeiden. Die ersten Gleissperrungen mit lärmintensiven Arbeiten fanden in Goßmannsdorf in den Nächten vom 16./17. bis 29./30. November 2020 statt. Die nächsten Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Während der Bauarbeiten sind zeitweise Straßensperrungen mit Umleitungen notwendig. Für die Einschränkungen bitten wir um Verständnis.

Bau einer Lärmschutzwand in Winterhausen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wird in Winterhausen entlang der Bahnstrecke Treuchtlingen – Würzburg eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 930 Metern errichtet. Die Wand beginnt auf der Höhe des Rosenwegs und endet auf der Höhe der Straße „Am Walch“.

Die Arbeiten finden von Juni 2020 bis April 2021 statt. Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten ausschließlich tagsüber auszuführen. Deswegen wird in den Nächten von Samstag/Sonntag, 16./17. Januar, bis Sonntag/Montag, 7./8. März 2021, jeweils von 22 bis 6 Uhr, gearbeitet.

Ab Mitte Februar 2021 werden zusätzlich in den Nachtschichten Rammarbeiten durchgeführt.

Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub, auch nachts und an den Wochenenden, leider nicht vermeiden. Besonders die Rammarbeiten können sehr lärmintensiv sein. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bei Rückfragen zum Baulärm steht der Baulärmverantwortliche telefonisch unter 0171 5673364 und per E-Mail unter baulaerm-winterhausen@zetcon.de zur Verfügung.

Fragen zu den geplanten Arbeiten werden von den Projektverantwortlichen telefonisch unter 069 265-32009 oder per E-Mail unter laermsanierung@deutschebahn.com beantwortet.

Bau einer Lärmschutzwand in Obernbreit

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wird in Obernbreit entlang der Bahnstrecke Würzburg – Ansbach eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 890 Metern errichtet. Die 2,5 Meter hohe Wand beginnt im Westen auf der Höhe des Winterseitenweges und endet am östlichen Ortsende hinter den letzten Häusern der Fichtenstraße.

Die vorbereitenden Arbeiten beginnen Mitte Oktober 2020. Die Hauptarbeiten werden von November 2020 bis Dezember 2021 durchgeführt.

Bei den Bauarbeiten werden moderne, lärmgedämpfte Geräte eingesetzt. Dennoch sind insbesondere beim Bau der Fundamente für die Stützen der Schallschutzwand Lärm und Staub nicht gänzlich zu vermeiden.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wird teilweise vom Gleis aus gebaut. Dafür müssen die Gleise zeitweilig tagsüber, zu anderen Zeiten in der Nacht gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Zum Schutz der Bauarbeiter vor den vorbeifahrenden Zügen werden feste Absperrungen errichtet. Dadurch kann der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden.

Machbarkeitsstudie Inntal

Anwohner in besonders vom Schienenverkehrslärm betroffenen Regionen werden durch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlastet. Mit Machbarkeitsuntersuchungen wurden und werden technische Maßnahmen für mehr Lärmschutz an den Strecken identifiziert und umgesetzt.

Für 10.000 Anwohner an der Bahnstrecke München-Rosenheim-Kiefersfelden wird sich die Lärmsituation spürbar verbessern. Dies ist das Ergebnis einer Machbarkeitsuntersuchung im Inntal. Auf der rund 100 Kilometer langen Strecke, die stark von Güterzügen im Zulauf auf den Brenner frequentiert wird, sollen weitere 6,6 Kilometer Schallschutzwände errichtet werden. Zusammen mit dem bereits durchgeführten Lärmschutz im Rahmen der Lärmvorsorge und des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes schützen am Ende Schallschutzwände auf 26 stark lärmbelasteten Kilometern die Menschen gegen Schienenverkehrslärm. Auf rund vier Kilometern reduziert der Einbau so genannter Schienenstegdämpfer den Lärm direkt am Gleis.  Die Investitionen werden sich auf 13 Millionen Euro belaufen. Die ergänzenden Maßnahmen werden insbesondere in den dicht besiedelten Ortslagen von Rosenheim (knapp zwei Kilometer neue Lärmschutzwand), aber auch in Grafingoder, Kiefersfelden sowie in weiteren Gemeinden des Inntals umgesetzt. Mit der Umsetzung der Maßnahmen, die keine aufwändigen Genehmigungsverfahren benötigen, wie der Einbau von Schienenstegdämpfern, wurde 2019 bereits begonnen.

Bau von Schallschutzwänden in Würzburg Süd und Heidingsfeld

In Würzburg werden zehn Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 9.400 Metern. errichtet. Diese befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung. Rund 7.000 Meter Lärmschutzwände schützen die Anwohner bereits jetzt vor dem Lärm der vorbeifahrenden Züge.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Wände sowie ihres Bearbeitungsstandes:

  • Wand 1 (Röthenweg): 310 m, Restarbeiten geplant bis Ende 2020
  • Wand 2 (Glacisweg bis Eisenbahnüberführung (EÜ) Resenbrücke): 450 m von insgesamt 880 m errichtet, Restarbeiten und Fertigstellung mit Sperrpausen geplant bis Ende 2022, EÜ Stuttgarter Straße Fertigstellung geplant in 2022 (Straßensperrung und Einstellung Straßenbahnbetrieb während Bauarbeiten notwendig), Erneuerung EÜ Eisenbahnstraße „Hosenbrücke“ geplant  ab ca. 2022 (in Zuge der Erneuerung kommen die Lärmschutzwände zur Ausführung)
  • Wand 3 (ab Wendelweg bis EÜ Mergentheimer Straße): 505 m von insgesamt 570 m errichtet, Restarbeiten und Fertigstellung geplant in 2020/2025, Erneuerung EÜ Mergentheimer Str. geplant ab ca. 2025 (in Zuge der Erneuerung kommen die Lärmschutzwände zur Ausführung
  • Wand 4 (Resenweg bis EÜ Mergentheimer Straße): 209 m von 275 m errichtet, bis EÜ Mergentheimer Straße fertiggestellt, Restarbeiten und Fertigstellung geplant in 2020/2025, Erneuerung EÜ Mergentheimer Str. geplant ab ca. 2025 (in Zuge der Erneuerung kommen die Lärmschutzwände zur Ausführung)
  • Wand 5 (Eisenbahnstraße bis Am Westbahnhof): 1.550 m von insgesamt 1.660 m errichtet, Restarbeiten und Fertigstellung mit Sperrpausen geplant bis Ende 2022, Fertigstellung EÜ Stuttgarter Straße geplant in 2022 (Straßensperrung und Einstellung Straßenbahnbetrieb während Bauarbeiten notwendig), Erneuerung EÜ Eisenbahnstraße „Hosenbrücke“ geplant ab ca. 2022(in Zuge der Erneuerung kommen die Lärmschutzwände zur Ausführung)
  • Wand 6 (Reichenberger Straße): 600 m, Restarbeiten geplant 2020
  • Wand 7 (Stuttgarter Straße bis Gewerbegebiet): 265 m von insgesamt 270 m errichtet, Restarbeiten mit Sperrpausen geplant in 2022
  • Wand 8 (Bauernpfad bis Resenstraße): 475 m von insgesamt 480 m errichtet, Restarbeiten mit Sperrpausen geplant in 2022
  • Wand 9 (ab Conradistraße entlang Neubergstraße–Max-Dauthendey-Straße–Grünwaldstraße–Konradstraße bis Straßenüberführung Siligmüllerstraße): 1.500 m von 2.141 m fertiggestellt, Fertigstellung EÜ Erthalstraße geplant bis Ende 2023, Fertigstellung EÜ Sieboldstraße geplant bis Ende 2023, Fertigstellung EÜ Seinsheimstraße geplant bis Ende 2023. Abschnitt entlang der Konradstraße: hier zeigte die Detailplanung, dass eine Errichtung der LSW direkt neben dem Gleis nicht möglich ist; daher wird nun in Absprache mit der Stadt Würzburg eine Umplanung der Gabionenwand vorgesehen
  • Wand 10 (ab ca. Straßenübergang Randersacker Straße entlang Kantstraße–Fichtestraße–Mittlerer Ring bis Straßenübergang Rottendorfer Straße): 1.100 m von insgesamt 2.190 m errichtet, Fertigstellung EÜ Erthalstraße geplant bis Ende 2023, Fertigstellung EÜ Sieboldstraße geplant bis Ende 2023, Fertigstellung EÜ Eisenbahnüberführung Seinsheimstraße geplant bis Ende 2023, Restarbeiten und Fertigstellung geplant bis Ende 2024

Eine Übersicht der geplanten Schallschutzwände finden Sie auf folgender Karte:

Bau von Lärmschutzwänden in Laufach

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Laufach von März 2020 bis Dezember 2022 fünf Schallschutzwände errichtet. Diese werden entlang der Bahnstrecke zwischen „Im Gewerbegebiet 15“ und dem Hembach mit einer Gesamtlänge von 3.300 Metern verlaufen.

Die Arbeiten finden abschnittsweise statt. Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, diese ausschließlich tagsüber auszuführen. Daher werden in folgenden Zeiträumen durchgehend Nachtarbeiten (jeweils von 22 bis 6 Uhr) durchgeführt:

  • in der Nacht Sonntag/Montag, 12./13. April 2020
  • in den Nächten Sonntag/Montag, 26./27. Juli, bis Samstag/Sonntag, 31. Oktober/1. November 2020 (mit Ausnahme weniger Nächte)

Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub – auch nachts und an den Wochenenden – leider nicht gänzlich vermeiden. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Über die Arbeiten in den Jahren 2021 und 2022 werden Sie rechtzeitig informiert.

Bau von Lärmschutzwänden in Veitshöchheim und Retzbach-Zellingen

Die Ortsdurchfahrten Veitshöchheim und Retzbach-Zellingen an der Bahnstrecke Würzburg – Gemünden erhalten Lärmschutzwände. Die Bauarbeiten begannen Anfang Oktober 2018 und werden voraussichtlich bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein.

In Veitshöchheim entstehen insgesamt vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.497 Metern. In Retzbach-Zellingen wird eine 1.150 Meter lange Lärmschutzwand errichtet.

Die Lärmschutzwände werden überwiegend vom Gleis aus gebaut – tagsüber und in den Nachtstunden. Nachts finden vor allem die Gründungsarbeiten für die Fundamente statt. Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation .

Lärmintensive Arbeiten in Plattling

Im Oktober 2017 haben in Plattling die Arbeiten zum Bau von vier Schallschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 3.737 Metern begonnen. Die Bauarbeiten werden bis Ende 2020 andauern.

Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub auch nachts und an den Wochenenden leider nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Lärmintensive Arbeiten am Augsburger Hauptbahnhof und in Augsburg-Oberhausen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn in Augsburg insgesamt acht Lärmschutzwände (LSW) mit einer Gesamtlänge von 6.121 Metern. Seit Juni 2017 werden vier Lärmschutzwände nördlich des Augsburger Hauptbahnhofes und im Stadtteil Oberhausen gebaut.

Augsburg Hauptbahnhof

  • Die Lärmschutzwand 1 liegt auf der Westseite des Augsburger Hauptbahnhofes auf Höhe der Johannes-Rösle-Straße. Hier werden zunächst 150 von 505 Metern errichtet.
  • Die Lärmschutzwand 3 liegt gegenüber auf der Ostseite in Höhe der Sieglinden- und Dammstraße. Hier werden zunächst 370 von 540 Metern gebaut.

Die verbleibenden Lücken werden erst geschlossen, wenn die Erneuerung von Gleisen und Oberleitung im Zusammenhang mit dem Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs abgeschlossen ist.

Augsburg-Oberhausen

  • Die Lärmschutzwand 2 in der Grenzstraße (westlich der Gleise) wird 640 Meter lang.
  • Die Lärmschutzwand 4 wird auf insgesamt 1.795 Metern auf der Ostseite des Bahnhofs Augsburg-Oberhausen verlaufen.

Da die Strecke in Augsburg hoch frequentiert ist, standen für die Bauarbeiten bisher nur wenige Sperrpausen zur Verfügung. Aufgrund der Witterung und weiterer Auflagen für Gründungsarbeiten konnten die Arbeiten an den vier Wänden nicht vollständig bis zum Jahresende 2018 beendet werden. Daher sind zusätzliche Sperrpausen notwendig. Zunächst wurden Arbeiten bis März 2019 durchgeführt. Weitere Arbeiten folgen ab 2021.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten werden die Lärmschutzwände überwiegend vom Gleis aus gebaut – tagsüber und in den Nachtstunden. Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Lärmintensive Arbeiten in Straubing

Im September 2016 begannen die Arbeiten zur Errichtung von sechs Schallschutzwänden in Straubing. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten werden diese überwiegend vom Gleis aus gebaut – tagsüber, in den Nachtstunden und an Wochenenden. Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ursprünglich war vorgesehen, die Arbeiten Mitte 2020 zu beenden. Aufgrund anderer, höher priorisierter Arbeiten auf der Strecke konnten die ursprünglich genehmigten Sperrpausen jedoch nicht genutzt werden. Daher dauern die Arbeiten bis 2021 an.

Lärmsanierung Bayern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bayern sind derzeit insgesamt 365 Teilprojekte mit 916 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bayern bereits 223 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 355 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 102,5 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 42,6 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.050 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2023 werden in Bayern an 34 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Straubing, Plattling und der Knoten Augsburg. Weitere 32 Orte wie Prien am Chiemsee und Laufach-Aschaffenburg werden schalltechnisch untersucht

Berlin

Lärmsanierung Berlin

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Berlin sind derzeit insgesamt zwölf Teilprojekte mit 27 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Berlin bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 22 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Etwa sechs Kilometer befinden sich derzeit in Planung und Bau, oder sind bereits umgesetzt worden. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.208 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bis 2020 werden in Berlin am Streckenabschnitt Berlin-Pankow/Berlin-Blankenburg aktive Schallschutzmaßnahmen voraussichtlich vollständig realisiert.

Brandenburg

Lärmsanierung Brandenburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Brandenburg sind derzeit insgesamt zehn Teilprojekte mit 31 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Brandenburg bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 30 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Weitere Teilprojekte sind derzeit nicht geplant. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 384 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet.

Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bremen

Lärmsanierung Bremen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bremen sind derzeit insgesamt 16 Teilprojekte mit 62 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bremen bereits 14 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 55 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 34,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 1,7 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.486 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2019 wurden in Bremen-Mahndorf aktive Schallschutzmaßnahmen realisiert. Bremen Sebaldsbrück wird schalltechnisch untersucht.

Hamburg

Lärmsanierung Hamburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hamburg sind derzeit insgesamt 28 Teilprojekte mit 85 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hamburg bereits 26 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 67 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 25,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.119 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2018 wurde auf dem Streckenabschnitt Hamburg-Rothenburgsort mit aktiven Schallschutzmaßnahmen begonnen. Hamburg-Bergedorf wird schalltechnisch untersucht.

Hessen

Bau einer Lärmschutzwand in Darmstadt-Eberstadt

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurde in Darmstadt-Eberstadt eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 793 Metern errichtet. Die bis zu drei Meter hohe Wand beginnt circa 100 Meter nach der Eisenbahnüberführung über die Pfungstädter Straße und verläuft in nördliche Richtung östlich entlang der Bahnstrecke Darmstadt – Heidelberg.

Die Arbeiten wurden vom 2. bis 27. November 2020 sowie in den Nächten vom 29./30. November bis 7./8. Dezember 2020 durchgeführt. Derzeit finden Restarbeiten statt.

Weitere Informationen können Sie der Presseinformation entnehmen.

Lärmsanierung Hessen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hessen sind derzeit insgesamt 208 Teilprojekte mit 409 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hessen bereits 108 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 205 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 65,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 29,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 5.333 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2024 werden in Hessen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzvorkehrungen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Frankfurt Knoten 2, Kelsterbach und Rüsselsheim. Weitere 21 Orte wie Mühlheim und Neustadt-Cölbe werden schalltechnisch untersucht.

Mecklenburg-Vorpommern

Lärmsanierung Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet.

Für Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit keine Teilprojekte im Lärmsanierungsprogramm des Bundes in Bearbeitung.

Niedersachsen

Bau von Lärmschutzwänden in Bissendorf

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Bissendorf in den Ortsteilen Lüstringen-Ost, Stockumer Mark sowie Jeggen-West entlang der Bahnstrecke Löhne – Rheine zwei Lärmschutzwände errichtet.

Vom 10. bis 14. August 2020 wurde bereits eine 117 Meter lange Lärmschutzwand südlich der Bahnstrecke nahe dem „Gut Stockum“errichtet.

Nun wird nördlich der Bahnstrecke eine rund 2.200 Meter lange Lärmschutzwand gebaut, die sich vom Bahnübergang (BÜ) „Lüstringer Straße“ bis ungefähr 80 Meter über die „Johannstraße“ hinaus erstreckt. Die Arbeiten finden durchgehend von Samstag, 27. Februar, bis Montag, 29. März 2021, statt. Durch die Arbeiten sind zudem Beeinträchtigungen an den BÜ „Hasenstraße“ und „Gut Stockum“ möglich.

Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden feste Absperrungen errichtet. Dadurch kann der Einsatz eines Automatischen Warnsystems (ATWS) weitgehend vermieden werden. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Hude (Oldenburg)

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in der Gemeinde Hude (Oldenburg)sieben Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 5,7 Kilometern erstellt. Die Arbeiten an der Lärmschutzwand in Hude-Wüsting, entlang des Wüstinger Rings bis zur Bahnhofstraße, begannen im Juni 2019 und wurden im August 2019 abgeschlossen. Von August bis November 2020 wurde an der Parkstraße in Hude eine Lärmschutzwand errichtet. Der Bau weiterer Lärmschutzwände folgt voraussichtlich ab Mai 2021.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten werden die Schallschutzwände überwiegend vom Gleis aus in der Nacht und am Wochenende gebaut. Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen bitten wir um Verständnis.

Lärmsanierung Niedersachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Niedersachsen sind derzeit insgesamt 169 Teilprojekte mit 777 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Niedersachsen bereits 113 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 513 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 153,2 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 21,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.520 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden in Niedersachsen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Hude, Verden-Nord und Lunestedt. Weitere zehn Orte wie Oyten und Hagen-Hasbergen werden schalltechnisch untersucht.

Nordrhein-Westfalen

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke in Welver von Mai bis Dezember 2021

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Welver von Mai bis Ende des Jahres 2021 drei Schallschutzwände, mit einer Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern, errichtet.

Die Wände werden entlang der Bahnstrecke Soest – Hamm von der Höhe des Supermarktes Aldi, in der Ladestraße über den Haltepunkt „Welver“ bis zum Ortsausgang Welver in Richtung Hamm über die Straße „Im Mühlenfeld“ gebaut.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten tagsüber auszuführen. Daher finden die Baugrunduntersuchungen sowie die Vor- und Hauptarbeiten in folgenden Zeiträumen statt:

  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 7./8., bis Sonntag/Montag, 16./17. Mai 2021 (von 21 bis 5 Uhr)
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 2./3. Juli, bis Donnerstag/Freitag, 23./24. September 2021 (von 21 bis 5 Uhr)
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 5./6., bis Donnerstag/Freitag, 18./19. November 2021 (von 21 bis 5 Uhr)

Für die Hauptarbeiten von Juli bis September bzw. November 2021 treten kurzfristige Straßensperrungen in der Bahnhofsstraße und der Liethestraße auf. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die Baugrunduntersuchungen im Mai 2021werden mit einem Zweiwegebagger vom Gleis aus durchgeführt und sind nicht lärmintensiv.

Trotzdem sind während der Arbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bei Rückfragen steht Ihnen der von der DB Netz AG beauftragte Baulärmverantwortliche Bauüberwachung GTU Mobility telefonisch unter 01517 4226-736 zur Verfügung.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahn in Ennepetal

Ab Ende April 2021 bis Ende des Jahres 2021 errichtet die DB Netz AG in Ennepetal drei Schallschutzwände (SSW) mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern an der Bahnlinie Schwelm–Hagen Rehsiepen.

Die Schallschutzwand 1 beginnt an der Ambrosius-Brand-Straße und endet an der Schachtstraße. Die Schallschutzwand 3 verläuft auf dem gegenüberliegenden Richtungsgleis und erstreckt sich von der Eisenbahnüberführung Kölner Straße bis Höhe Kölner Straße 115. Auf derselben Bahnseite befindet sich auch die Schallschutzwand 5, die von der Brücke Bahnhofstraße/Milsper Straße bis zur Höhe Kölner Straße 4 verläuft.

Die Maßnahme ist Teil des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ und wird Sie als Anwohner deutlich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Verantwortlich für die Durchführung ist die DB Netz AG.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten tagsüber auszuführen. Daher werden die Kampfmittelsondierung (Kamiso) sowie die Vor- und Hauptarbeiten in folgenden Zeiträumen durchgeführt:


Vorarbeiten / Kamiso SSW 1:
07.05.-21.05.2021 (21:35-05:35 Uhr)Vorarbeiten / Kamiso SSW 3 und 5:


24.04.-25.04.2021 (21:35-06:30 Uhr)
25.04.-27.04.2021 (21:35-05:35 Uhr)
03.05.-07.05.2021 (21:35-05:35 Uhr)

Hauptarbeiten SSW 1:
02.07.-22.10.2021 (21:00-05:00 Uhr)


Entfall von 5 Nächten im Zeitraum vom 15.08. bis 20.08.2021 und dafür folgende als Ersatz:
24.06.-26.06.2021
28.06.-01.07.2021

Hauptarbeiten SSW 3 u. 5:
22.10.-12.11.2021 (21:00-05:00 Uhr)
12.11.-10.12.2021 (durchgehend)

Die DB Netz AG bittet die Anwohner um Verständnis, dass es zeitweise und an einzelnen Abschnitten zu Lärmbelästigungen aufgrund der Bauarbeiten kommen kann. Wir werden uns bemühen, die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten.

Bei Rückfragen steht Ihnen der von der DB Netz AG beauftragte Baulärmverantwortliche telefonisch unter 0175 48 60 918 oder per E-Mail unter laermsanierung@deutschebahn.com jederzeit zur Verfügung.

Bau von Lärmschutzwänden in Gelsenkirchen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist im Jahr 2021 in Gelsenkirchen der Bau von vier Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 3.010 Metern geplant. Diese werden entlang der Gleise in den Stadtteilen Scholven (im südlichen Teil) und Buer-Nord errichtet.

Die Vorarbeiten begannen Anfang November 2020. Die Hauptbauleistungen finden ab Mitte August 2021 statt und werden voraussichtlich im Dezember 2021 beendet. Weitere Informationen zu den Arbeiten und möglichen Beeinträchtigungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Bau von Lärmschutzwänden in Hamm

In Hamm werden in den folgenden Abschnitten im Rahmen des Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ Lärmschutzwände errichtet:

  • Selmigerheide, von Weetfelder Straße bis auf Höhe des Friedhofwegs:
    Im Rahmen der Vorarbeiten für die 518 Meter lange und drei Meter hohe Wand fanden bereits Kampfmittelsondierungen statt. Diese wurden am 14. August 2020 abgeschlossen. Vom 9. Oktober bis 13. November 2020 wurden die Hauptbauarbeiten durchgeführt. Dabei ließen sich in den Nächten vom 9./10. bis 21./22. Oktober 2020, jeweils von 22 bis 5 Uhr, Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Im genannten Zeitraum fanden Gründungsarbeiten statt. Der Einbau des Sonderbauwerks (Stahltorsionsträger) ist für April 2021 geplant.
  • Selmigerheide, zwischen Wiescherhöfener Straße und Große Werlstraße:
    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Wand eine Länge von 203 Metern und eine Höhe von drei Metern haben. Voraussichtlich von Montag, dem 14., bis Mittwoch, dem 16. Dezember 2020, finden Kampfmittelsondierungen statt. Für Ende März 2021 sind lärmintensive Gründungsarbeiten geplant. Voraussichtlich im April 2021 wird die Lärmschutzwand fertiggestellt.

Weitere Informationen unter www.hamm.de

Bau von Lärmschutzwänden in Hagen Hohenlimburg-Oege

In Hagen werden im Stadtteil Hohenlimburg-Oege entlang der Bahnstrecke zwei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund einem Kilometer errichtet. Die erste Schallschutzwand beginnt auf Höhe des Bahnübergangs (BÜ) „Oeger Straße/Feldstraße“ und endet auf Höhe der Einmündung des Ahmer Wegs in die Oststraße. Die zweite Schallschutzwand verläuft vom BÜ „Oeger Straße/Oststraße“ bis kurz vor den Hammergraben.

Die Arbeiten an der ersten Wand wurden im März 2020 größtenteils abgeschlossen. Bis Ende April 2020 fanden tagsüber Restarbeiten statt.

Die Bauarbeiten an der zweiten Schallschutzwand werden voraussichtlich ab Dienstag, 13. Oktober 2020, ausschließlich tagsüber durchgeführt. Der Baubeginn war für Anfang September 2020 geplant. Aufgrund noch nicht abgeschlossener städtischer Straßenbauarbeiten sowie einer wiederholt durchzuführenden Bauzustandsdokumentation verschiebt sich dieser jedoch erneut. Die Schallschutzwand wird voraussichtlich am Freitag, 18. Dezember 2020, fertiggestellt.

Beeinträchtigungen durch Lärm lassen sich zeitweise leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten

Bau von Lärmschutzwänden in Löhne

Im Rahmen des Bundesprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Löhne der Bau von Lärmschutzwänden geplant.

Zunächst werden im Ortsteil Gohfeld zwei Lärmschutzwände nördlich und südlich der Bahnstrecke mit einer Gesamtlänge von circa 3,7 Kilometern errichtet. Die betroffenen Anwohner wurden Anfang Juli 2020 über das Vorhaben benachrichtigt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Anfang 2022 sowie 2024 durchgeführt.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Kontakt- und Abstandsregeln ist die Durchführung einer Informationsveranstaltung vor Ort derzeit leider nicht möglich. Deswegen stellen wir Ihnen gemeinsam mit der Stadt Löhne einen digitalen Vortrag über die Lärmsanierung im Allgemeinen und das Bauprojekt in Löhne auf der städtischen Website zur Verfügung.

Bau von Lärmschutzwänden in Herten

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Herten entlang der Bahnstrecke Lärmschutzwände errichtet. Diese werden in folgenden Abschnitten gebaut:

  • in Herten
    zwischen der Staakener Straße/Am Technologiepark und Distelner Heide/Lessingstraße
  • in Westerholt (Herten)
    zwischen Zum Bahnhof/Bahnhofstraße und Westerholter Straße/Ostring/Hellweg/Pferdekamp/Kreuzweg

Seit Oktober 2019 werden die Hauptbauarbeiten abschnittsweise durchgeführt. Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es nicht möglich, ausschließlich tagsüber zu arbeiten. Aus dem Grund werden weitere Arbeiten für die letzte Lärmschutzwand in Herten in der Sperrpause von Montag, 21. September, bis Freitag, 9. Oktober 2020, jeweils von 8 bis 18 Uhr, durchgeführt.

Die Lärmschutzwände in Westerholt werden bis voraussichtlich Ende Oktober 2020 in Tagschichten fertiggestellt.

Im Rahmen der Arbeiten lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm zeitweise leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können Sie der Presseinformation

Bau von Lärmschutzwänden in Leichlingen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Leichlingen der Bau von fünf Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 2.603 Metern geplant. Diese werden entlang der Gleise im Stadtteil Ziegwebersberg, südlich des Bahnhofs Leichlingen sowie auf der Höhe der Opladener Straße errichtet.

Bis März 2020 fanden Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchungen statt. Weitere Vermessungen sind geplant, der genaue Zeitraum steht jedoch noch nicht fest. Voraussichtlich 2023 beginnen die Bauarbeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Bochum

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Bochum seit 2013 entlang der Bahnstrecke auf einer Länge von 4.555 Metern zehn Schallschutzwände errichtet.

Unter anderem entstand in Bochum-Riemke eine 234 Meter lange Schallschutzwand. Für den finalen Lückenschluss ist eine Sperrung der Schillerstraße und der Herner Straße notwendig. Diese ist in Planung, der genaue Zeitraum steht jedoch noch nicht fest.

Lärmsanierung Nordrhein-Westfalen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Nordrhein-Westfalen sind derzeit insgesamt 323 Teilprojekte mit 1.210 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Nordrhein-Westfalen bereits 118 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 400 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 143,7 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 144,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 12.959 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2024 werden in Nordrhein-Westfalen an 56 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Gladbeck, Porta Westfalica und der Knoten Leverkusen. Weitere 34 Orte wie Duisburg und Hürth werden schalltechnisch untersucht.

Rheinland-Pfalz

Mittelrheintal

Das Obere Mittelrheintal ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: aufgrund seiner Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Zugleich ist das Tal aber auch Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den Nord-Süd-Verkehr. Die Anwohner sind hierdurch einer erheblichen Lärmbelastung ausgesetzt.

Aktuelle Informationen zu den besonderen Maßnahmen im Mittelrheintal finden Sie im BauInfoPortal und im Lärmschutzportal.

Lärmsanierung Rheinland-Pfalz

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Rheinland-Pfalz sind derzeit insgesamt 132 Teilprojekte mit 303 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Rheinland-Pfalz bereits 123 Teilprojekte realisiert.Dabei wurden 223 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 58 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 18,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 16.193 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Rheinland-Pfalz an sieben Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Kaiserslautern, Hochspeyer und der Knoten Landstuhl. Die zwei Streckenabschnitte Sarburg und Konz werden schalltechnisch untersucht.

Saarland

Bau von Lärmschutzwänden in Homburg-Bruchhof

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden zwei Lärmschutzwände in Homburg-Bruchhof errichtet. Diese haben eine Gesamtlänge von rund 1.600 Metern und eine Höhe von drei Metern.

Von Mitte November bis Mitte Dezember 2019 wurden unter anderem Rodungs- und Baumfällarbeiten durchgeführt. Am 6. März 2020 begannen die Hauptbauarbeiten.

Durch die örtlichen Verhältnisse müssen die Arbeiten für die Lärmschutzwand an der Kaiserslauterer Straße überwiegend vom Gleis aus durchgeführt werden. Dies ist jedoch wegen des vertakteten Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehrs nur bei Nacht möglich.

Daher finden die Arbeiten in folgenden Nächten (jeweils 0 bis 4 Uhr) statt:

  • von Donnerstag/Freitag, 5./6. März, bis Donnerstag/Freitag, 23./24. April 2020
  • von Samstag/Sonntag, 9./10. Mai, bis Dienstag/Mittwoch, 30. Juni/1. Juli 2020

Lediglich in den Nächten von Sonntag auf Montag finden keine Arbeiten statt. Der Bau der Schallschutzwand entlang des Bahnwegs wird tagsüber seit Mitte März 2020 durchgeführt. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Bis voraussichtlich Mitte August 2020 werden die Lärmschutzwände fertiggestellt.

Bau von Lärmschutzwänden in Saarlouis von März bis Oktober 2020

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Saarlouis sechs Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.856 Metern und einer Höhe von zwei bis drei Metern errichtet.

Am 30. März 2020 begannen die Arbeiten an der Wand 1 im Stadtteil Fraulautern entlang der Saarbrücker Straße und an der Wand 4 im Stadtteil Roden zwischen dem westlichen Ende des Hauptbahnhofs Saarlouis und der Lorisstraße.

Bis Anfang Juli 2020 fanden Nachtarbeiten statt. Weitere Sperrpausen sind in Planung. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Während der Arbeiten sind trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte und Technologien Beeinträchtigungen durch Lärm möglich. Die Lautstärke wird auf ein Minimum reduziert. Wir bitten Sie um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Voraussichtlich bis Freitag, 16. Oktober 2020, werden die Arbeiten an allen sechs Wänden abgeschlossen.

Bau von Lärmschutzwänden in Mettlach, Beckingen und Merzig

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden bzw. wurden in Mettlach, in Beckingen und in Merzig Schallschutzwände errichtet.

Die Schallschutzwand in Mettlach verläuft vom ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs entlang der Bahnstrecke in Richtung Saarhölzbach und wird eine Gesamtlänge von 249 Metern sowie eine Höhe von drei Metern haben. In Beckingen wird diese 813 Meter lang und 2,5 Meter hoch und östlich entlang der Bahnstrecke zwischen der „Dillinger Straße“ und der „Bahnhofsstraße“ verlaufen.

Die Hauptarbeiten in Mettlach finden von September bis Mitte Oktober 2020 statt. Akustische Beeinträchtigungen beim Laden und Bauen lassen sich leider nicht vollständig vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung. Wir halten den Lärm so gering wie möglich.

Im Anschluss werden die Arbeiten in Beckingen bis voraussichtlich Mitte Dezember 2020 durchgeführt. Die Vorarbeiten begannen am 11. Mai 2020. Dabei wurden sogenannte Suchschachtungen zur Kabelerkundung hergestellt und Vermessungsarbeiten durchgeführt. Anfang Juli 2020 wurden die Vorarbeiten abgeschlossen.

In Merzig wurden in den letzten Jahren bereits drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 2,4 Kilometern und einer Höhe von zwei bis drei Metern gebaut, zwei entstanden auf der Ostseite der Bahnstrecke zwischen der Bahnhofstraße und der Trierer Straße sowie eine auf der Westseite entlang der Straße „Zum Wiesenhof“.

Bis Ende 2020 finden im Bereich „Am Viehmarkt“ und der Haltestelle „Stadtmitte“ Restarbeiten an den bereits errichteten Lärmschutzwänden statt. Zwei weitere Lärmschutzwände werden 2021 im Ortsteil Besseringen gebaut. Diese sind rund 1,8 und 0,8 Kilometer lang sowie zwei bis drei Meter hoch.

Weitere Informationen können Sie dieser Presseinformation sowie dieser Presseinformation entnehmen.

Lärmsanierung Saarland

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für das Saarland sind derzeit insgesamt 15 Teilprojekte mit 71 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 im Saarland bereits zwei Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden sechs Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Fünf Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 16 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 64 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden im Saarland an neun Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem St. Ingbert, Saarlouis und der Knoten Saarbrücken. Zudem werden die zwei Ortsdurchfahrten Neuenkirchen und Bexbach sowie der Streckenabschnitt Schiffweiler – Friedrichsthal – Sulzbach schalltechnisch untersucht.

Sachsen

Machbarkeitsstudie Elbtal

Anwohner in besonders vom Schienenverkehrslärm betroffenen Regionen werden durch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlastet. Mit Machbarkeitsuntersuchungen wurden und werden technische Maßnahmen für mehr Lärmschutz an den Strecken identifiziert und umgesetzt.

Für die Anwohner entlang der Bahnstrecken zwischen Dresden und tschechischer Grenze soll es in den nächsten Jahren leiser werden. In einer Machbarkeitsuntersuchung wurden zunächst 35 Einzelmaßnahmen identifiziert, die für zusätzlichen Lärmschutz sorgen werden. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren Lärmschutzwände auf einer Länge von rund 22 Kilometern gebaut werden. Hinzu kommen sogenannte Schienenstegdämpfer an den Gleisen auf einer Länge von über 27 Kilometern. Rund 12.000 weitere Anwohner werden damit erheblich vom Lärm entlastet. Ebenfalls Gegenstand der Machbarkeitsuntersuchung waren zwei Abschnitte in Coswig und Weinböhla bei Dresden mit einer Länge von rund einem Kilometer. Hier sind ebenfalls Schallschutzwände geplant. Der Bund, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG investieren über 60 Millionen Euro. Die erste Maßnahme, der Einbau von Schienenstegdämpfern in Rathen auf einer Strecke von 1,5 Kilometern, wurde bereits 2019 umgesetzt.  

 

Lärmsanierung Sachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen sind derzeit insgesamt 53 Teilprojekte mit 137 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen bereits 40 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 81 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 4,7 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 5,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.995 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen an den drei Ortsdurchfahrten Leipzig, Deutzen – Röthigen und Markranstädt aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Schalltechnische Untersuchungen sind für drei Orte (unter anderem Radebeul-Naundorf – Großenhain) geplant.

Sachsen-Anhalt

Lärmsanierung Sachsen-Anhalt

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen-Anhalt sind derzeit insgesamt 25 Teilprojekte mit 96 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen-Anhalt bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 34 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 2,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet, weitere 1,1 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 244 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen-Anhalt an den Ortsdurchfahrten Magdeburg sowie Knoten Halle aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Weitere acht Orte wie Weißenfels und Schönebeck (Elbe) werden schalltechnisch untersucht.

Schleswig-Holstein

Bau von Lärmschutzwänden in Neumünster

Aktueller Hinweis:

Die Unterlagen zur Bürgerinformationsveranstaltung von Montag den 07.06.2021 finden Sie zum Download anbei.

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Neumünster der Bau mehrerer Lärmschutzwände vorgesehen.

Den Anfang macht eine rund 3,2 Kilometer lange Lärmschutzwand, die stadtauswärts auf der bahnlinken Seite zwischen dem Bahnübergang „Krückenkrug“ und der Eisenbahnüberführung zur Zufahrt zum Dosenmoor errichtet wird. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 28. Juni 2021. Die Hauptbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 16. August 2021. Ab Januar 2022 werden zwei weitere Lärmschutzwände auf der gegenüberliegenden Seite zwischen dem Tungendorfer Graben und der Straße „Am Moor“ errichtet.

Für die Gründung der Lärmschutzwände ist es erforderlich, Stahlprofile in den Bahndamm einzubringen. Danach werden Stahlbetonsockel zwischen den Pfosten eingehängt und die Lärmschutzwandelemente eingebaut.

Um Ihnen das Bauprojekt vorzustellen, findet am Montag, 7. Juni 2021, von 17 bis 19 Uhr, eine digitale Informationsveranstaltung statt. Die Teilnahme ist unter www.db-buergerdialog.de möglich.

Alle Lärmschutzwände werden voraussichtlich über den Zeitraum von fünf Jahren errichtet.

Trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte und Technologien lassen sich im Rahmen der Arbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Bau von Lärmschutzwänden in Schwarzenbek

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Schwarzenbek entlang der Bahnstrecke Berlin-Spandau – Hamburg-Altona zwei Lärmschutzwände errichtet:

  • Lärmschutzwand 1: „Grabauer Straße“, 215 Meter, bahnlinks zwischen der Kerntangente und der Wohnsiedlung „Rülauer Ring“
  • Lärmschutzwand 2: „Nord“, 865 Meter, bahnrechts zwischen der Einmündung „Buschkoppel“ und der Wendeschleife der Straße Peerkoppel

Die Arbeiten an der Lärmschutzwand 1 finden von Montag, 23. November, bis Freitag, 4. Dezember 2020, jeweils von Montag bis Freitag, von 7 bis 17 Uhr, statt.

Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2021 werden die Arbeiten an der Lärmschutzwand 2 durchgeführt.

Für den Bau der Lärmschutzwände werden moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Dennoch lässt sich Lärm leider nicht vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Wir halten die Beeinträchtigungen so gering wie möglich.

Lärmsanierung Schleswig-Holstein

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Schleswig-Holstein sind derzeit insgesamt 46 Teilprojekte mit 208 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Schleswig-Holstein bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 70 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 24,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 19,2 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 813 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2026 werden in Schleswig-Holstein an 17 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Westerhorn, Timmaspe, Flensburg und Neumünster. Die zwei Ortsdurchfahrten bzw. Streckenabschnitte Rendsburg – Nortorf – Hüsby – Jagel und Harrislee werden schalltechnisch untersucht.

Thüringen

Bau von Schallschutzwänden in Erfurt-Bischleben

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Erfurt-Bischleben vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 1,7 Kilometern gebaut. Diese werden entlang der Bahnstrecken Halle Hauptbahnhof – Baunatal-Guntershausen und Erfurt Hauptbahnhof – Neudietendorf errichtet.

Die erste Lärmschutzwand verläuft von der Höhe des Lindenplatzes bis zur bereits bestehenden Wand nahe der Gera und wird 510 Meter lang sowie drei Meter hoch sein. Auf Höhe der nördlichen Geratalstraße entsteht die zweite, 282 Meter lange und drei Meter hohe Wand. Zwei weitere Schallschutzwände von 128 und 835 Metern Länge sowie jeweils drei Metern Höhe werden zwischen den Eisenbahnüberführungen (EÜ) „Am Laitrand“ und „Möbisburger Weg“ errichtet.

Gearbeitet wird aufeinanderfolgend in zwei Abschnitten in folgenden Zeiträumen:

1. Abschnitt (vorranging östlich der Bahnstrecken, zwischen der Bahnsteigzuwegung am Bahnhof Erfurt-Bischleben und der bestehenden Lärmschutzwand nahe der Gera):

  • von Dienstag, dem 1., bis Donnerstag, dem 24. September 2020, montags bis samstags, jeweils 8 bis 16 Uhr
  • in den Nächten von Montag/Dienstag, 12./13., bis Dienstag/Mittwoch, 27./28. Oktober 2020, montags bis samstags, jeweils 20 bis 4.15 Uhr

2. Abschnitt (vorrangig westlich der Bahnstrecken, zwischen der EÜ, die über die Gera führt und der abbiegenden Bahnstraße sowie zwischen den EÜ „Am Laitrand“ und „Möbisburger Weg“):

  • von Freitag, 25. September, bis Samstag, 10. Oktober 2020, montags bis samstags, jeweils 8 bis 16 Uhr
  • von Mittwoch, 28. Oktober, bis Montag, 23. November 2020, montags bis samstags, jeweils 8 bis 16 Uhr
  • in den Nächten von Montag/Dienstag, 23./24. November, bis Montag/Dienstag, 21./22. Dezember 2020, montags bis samstags, jeweils 20 bis 4.15 Uhr

Aufgrund von Hindernissen im Baugrund konnten jedoch nicht alle Arbeiten abgeschlossen werden. Daher finden derzeit tagsüber Restarbeiten statt. Weitere Nachtarbeiten sind für August 2021 vorgesehen. Detaillierte Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Für den Bau der Schallschutzwände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Dennoch lässt sich Lärm im gesamten Zeitraum leider nicht vermeiden. Wir halten die Beeinträchtigungen so gering wie möglich.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Lärmsanierung Thüringen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Thüringen sind derzeit insgesamt 51 Teilprojekte mit 47 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Thüringen bereits 32 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 35 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Sechs Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 2,3 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 544 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Seit 2020 werden an der Ortsdurchfahrt Erfurt-Bischleben/-Stedten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen. Der Streckenabschnitt Gernrode – Niederorschel – Hohengandern wird schalltechnisch untersucht.