Lärmsanierung

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zur Lärmsanierung.

Allgemeine News

Bahn beginnt mit Bestandsaufnahme für Maßnahmen zum passiven Schallschutz in Straubing

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Straubing rund 365 Gebäude und Wohnungen zwischen Februar 2021 und März 2022 ermittelt, bei denen der zulässige Lärmgrenzwert für die Lärmsanierung überschritten wird und die vor 01.04.1974 erbaut wurden. Somit sind diese Häuser nach den gültigen Richtlinien zur Lärmsanierung förderfähig für passiven Schallschutz, zum Beispiel für den Einbau von Schallschutzfenstern. Bis 2025 werden die Maßnahmen zum passiven Schallschutz in Straubing durchgeführt.

In den nächsten Tagen versendet ein beauftragtes Ingenieurbüro die erforderlichen Unterlagen etappenweise an die betroffenen Anwohner:innen und bzw. Eigentümer:innen. Die Eigentümer der Objekte können dann ihre Teilnahme am Programm anmelden. Nach Rückmeldung wird zur Beurteilung der Lärmsituation in den Wohnräumen ein Vor-Ort-Termin vereinbart. Als Resultat erhalten die Eigentümer:innen anschließend eine kostenlose schalltechnische Objektbeurteilung. Auf dieser Basis entscheidet die Eigentümer:innen über eine mögliche Realisierung. Der Bund übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten.

Wenn Sie erfahren möchten, ob Ihr Gebäude förderfähig ist, kontaktieren Sie uns gerne über unser Antragsformular .

Digitale Informationsveranstaltung im September 2022 zum Abschnitt "St. Ingbert"

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in St. Ingbert der Bau von fünf Schallschutzwänden vorgesehen. Diese werden voraussichtlich ab Januar 2024 über einen Zeitraum von zwei Jahren errichtet.

Um Sie über die geplanten Arbeiten zu informieren, führen wir am Dienstag, 27. September 2022, circa von 18 bis 20 Uhr, eine digitale Informationsveranstaltung durch. Teilnehmen können Sie unter slidesync.com .

Zu Beginn der Veranstaltung werden Ihnen das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes sowie die Pläne zur Lärmsanierung in St. Ingbert vorgestellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf zwei der insgesamt fünf Schallschutzwände gelegt, die zwischen dem Albert-Magnus-Gymnasium und der Blieskasteler Straße geplant sind. Anschließend können Sie über einen Live-Chat Ihre Fragen direkt an die Redner:innen stellen.

Weitere Informationen dazu können Sie unserem Handzettel im Downloadbereich entnehmen.

Vegetationsarbeiten

Vegetationsarbeiten im Umfeld von Gleisen © Deutsche Bahn AG / Benjamin Eichler

Im Rahmen von geplanten Bauarbeiten zur Errichtung von Lärmschutzwänden kann es an einigen Stellen in den Projekten zu im Planfeststellungsbeschluss genehmigten Rodungen oder Rückschnitten kommen.

Die Deutsche Bahn legt großen Wert darauf, die Vegetationsarbeiten auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen und zeitlich an die Bedürfnisse dort lebender Tiere, z. B Brutzeiten, anzupassen. Wir stehen dazu in regelmäßigem Austausch mit den Naturschutzbehörden und Umweltverbänden. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen entgegen, wenn Sie der Meinung sind, dass Bäume erhalten werden können.

Im Oktober sind u.a. Rückschnitte im Zuge der Lärmsanierungsmaßnahmen in Berne, Buxtehude und Lunestedt vorgesehen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für Vegetationsmaßnahmen, die für den Bau von Lärmschutzwänden unumgänglich sind. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Klicken Sie auf eines der Bundesländer, um die neuesten Informationen aus der Region zu erhalten.

Baden-Württemberg

Lärmschutzarbeiten an der Bahnstrecke in Esslingen

Am Mittwoch, 1. Juni 2022, beginnen die Arbeiten für den Bau einer Lärmschutzwand in Esslingen. Die Wand wird insgesamt 720 Meter lang und bis zu zwei Meter hoch sein. Sie erstreckt sich circa von der Mörikestraße Nummer 11 bis zu der Ulmer Straße Nummer 31. Die Hauptarbeiten werden voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2023 abgeschlossen sein.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann der Bau der Schallschutzwand vorwiegend von außen stattfinden.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Es wird darum gebeten, die Fenster Richtung Immissionsort zu Lärmschutzzwecken geschlossen zu halten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Lärmsanierung Baden-Württemberg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Baden-Württemberg sind derzeit insgesamt 201 Teilprojekte mit 557 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Baden-Württemberg bereits 139 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 286 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 123,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 9,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 7.815 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2021 werden in Baden-Württemberg an elf Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Rastatt, der Knoten Heilbronn und Klingenberg-Nord. Elf Ortsdurchfahrten wie zum Beispiel Rosenberg, Pfinztal-Berghausen und Niefern-Öschelbronn werden schalltechnisch untersucht.

Bayern

Bau einer Schallschutzwand in Osterhofen von September 2022 bis Juli 2023

In Osterhofen wird entlang der Strecke Passau – Obertraubling von der Klosterwiese bis zur Käferlinger Straße 23 eine Schallschutzwand mit einer Gesamtlänge von 850 Metern und 3 Metern Höhe errichtet.

Aufgrund des Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten ausschließlich tagsüber durchzuführen. Für die Bauarbeiten stehen Sperrpausen für den Zugverkehr (Zeiten, in denen keine Züge fahren) in den folgenden Zeiträumen zur Verfügung:

  • Vom 12. September bis Freitag, 9. Dezember 2022, wird tagsüber von der Klosterwiese 10 bis zum Triebweg 28 von außen gebaut.
  • In den Nächten von Freitag/Samstag 5./6. Mai, bis Freitag/Samstag, 7./8. Juli 2023, werden zeitweise Nachtarbeiten im Gleisbereich freitags bis dienstags (jeweils von 22.25 bis 6.25 Uhr) von dem Triebweg 28 bis zur Käferlinger Straße 23 durchgeführt.

Für den Bau der Schallschutzwände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub nachts und an den Wochenenden leider nicht ganz vermeiden.

Während der Bauarbeiten können teilweise unvermeidliche Störungen der Sonntags- und Nachtruhe auftreten.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können sie unserem Handzettel im Downloadbereich entnehmen.

Lärmschutzarbeiten in Kirchheim bis Ende 2023

In Kirchheim werden entlang der Strecke Mosbach-Neckarelz – Würzburg-Heidingsfeld West in der Mergentheimer Straße und der Konsul-Metzing-Straße insgesamt drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.465 Metern bis Ende 2023 errichtet.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten ausschließlich tagsüber auszuführen.

Für die umfangreichen Bauarbeiten stehen die Sperrpausen für den Zugverkehr wie folgt zur Verfügung:

  • Arbeiten von Ende September 2022 bis Dezember 2023 (tagsüber)
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 13./14. Januar, bis Mittwoch/Donnerstag, 1./2. Februar 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 17./18. Februar, bis Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 4./5. August, bis Donnerstag/Freitag, 2./3. November 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub, auch nachts und an den Wochenenden, leider nicht vermeiden.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können sie unserem Handzettel im Downloadbereich entnehmen.

Bau von Schallschutzwänden in Asbach-Bäumenheim von September bis Dezember 2022

Seit Mitte Juli 2022 errichten wir insgesamt drei Schallschutzwände (SSW) in Asbach-Bäumenheim auf einer Gesamtlänge von zwei Kilometern entlang der Strecke Augsburg – Nördlingen. Die SSW 2 wird von der Hauptstraße entlang der Donauwörtherstraße/dem Bahnsteig bis zur Blumenstraße 31 mit einer Gesamtlänge von 908 Metern und drei Metern Höhe errichtet.

Aufgrund des Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten ausschließlich tagsüber durchzuführen. Für die Bauarbeiten stehen Sperrpausen für den Zugverkehr (Zeiten, in denen keine Züge fahren) für die Nachtarbeiten in den folgenden Zeiträumen zur Verfügung:

  • in den Nächten von Samstag/Sonntag, 24./25. September, bis Samstag/Sonntag, 8./9. Oktober 2022, jeweils von 21 bis 6 Uhr
  • in den Nächten von Montag/Dienstag, 31. Oktober/1. November, bis Sonntag/Montag, 4./5. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 6 Uhr

Für den Bau der Schallschutzwände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub nachts und an den Wochenenden leider nicht ganz vermeiden.

Während der Bauarbeiten können teilweise unvermeidliche Störungen der Sonntags- und Nachtruhe auftreten.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können sie unserem Handzettel im Downloadbereich entnehmen.

Bau von Wandverlängerungen in Ostermünchen

Im Rahmen der „Machbarkeitsuntersuchung Inntal 2017“ und zusätzlicher Vorkehrungen des Brennernordzulaufs werden in Ostermünchen entlang der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim bestehende Schallschutzwände verlängert.

Insbesondere die Ortsdurchfahrt Tuntenhausen-Ostermünchen ist von den Arbeiten betroffen. Unter anderem werden Montage- und Gründungsarbeiten durchgeführt. Die Bauarbeiten begannen 2021. Ursprünglich war vorgesehen, diese Mitte 2022 abzuschließen.

Aufgrund von Personalausfällen während der Corona-Pandemie konnten nicht alle geplanten Schichten genutzt werden. Daher verzögert sich der Abschluss der Arbeiten. Um die Arbeiten zu beenden, werden 2023 gegebenenfalls zusätzliche Sperrpausen für den Zugverkehr eingerichtet. Weitere Informationen dazu geben wir rechtzeitig bekannt.

Vor allem während der Gründungs- und Rammarbeiten lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Würzburg

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Würzburg bis voraussichtlich 2025 zehn Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 9.400 Metern errichtet. Rund 8.100 Meter werden bis Jahresende 2021 erstellt. 2022 wird ein Großteil der geplanten Lärmschutzwände fertiggestellt.

Die Wände an der Eisenbahnüberführung „Stuttgarter Straße“, die EÜ „Erthalstraße“ und die EÜ „Sieboldstraße“ befinden sich derzeit in der Planung und werden zusammen mit den Restarbeiten (1.260 Meter) 2022 errichtet.

Die Lärmschutzwände auf der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“  und der EÜ „Mergentheimer Straße“ werden von den jeweiligen Projekten im Rahmen der „Brückensanierungen“ ausgeführt.

In den folgenden Abschnitten werden Lärmschutzwände errichtet:

  • Wand 1 (Röthenweg):
    Die Restarbeiten an der 310 Meter langen Wand finden voraussichtlich bis Ende 2022 statt.
  • Wand 2 (vom Glacisweg bis zur Straßenüberführung (SÜ) „Resenbrücke“):
    670 von 880 Metern sind errichtet, die Restarbeiten (110 Meter) und die Fertigstellung (mit Sperrpausen) sind bis Ende 2022 vorgesehen. Die Fertigstellung an der EÜ „Stuttgarter Straße“ (65 Meter) folgt voraussichtlich ebenfalls 2022 (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten). Die Lärmschutzwände an der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“ (35 Meter) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 3 (vom Wendelweg bis zur EÜ „Mergentheimer Straße“):
    480 von 570 Metern wurden errichtet. Restarbeiten (25 Meter) und die Fertigstellung sind bis 2022 vorgesehen. Der Bau der Lärmschutzwände an der EÜ „Mergentheimer Straße“ (65 Meter) wird im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 4 (vom Resenweg bis zur EÜ „Mergentheimer Straße“):
    210 von 275 Metern sind errichtet. Der Bau der Lärmschutzwände an der EÜ „Mergentheimer Straße“ (65 Meter) wird im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 5 (von der Eisenbahnstraße bis „Am Westbahnhof“):
    1.560 von 1.660 Metern wurden errichtet. Die Fertigstellung ist bis Ende 2022 vorgesehen. An der EÜ „Stuttgarter Straße“ (65 Meter) ist die Fertigstellung (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten) für 2022 vorgesehen. Die Lärmschutzwände an der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“ (35 Meter) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 6 (Reichenberger Straße):
    Die 600 Meter lange Lärmschutzwand ist fertiggestellt.
  • Wand 7 (von der Stuttgarter Straße bis zum Gewerbegebiet):
    265 von 270 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 8 (vom Bauernpfad bis zur Resenstraße):
    472 von 480 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 9 (von der Conradistraße entlang der Neubergstraße, Max-Dauthendey-Straße, Grünwaldstraße und Konradstraße bis zur SÜ „Siligmüllerstraße“):
    540 von 2.141 Metern wurden fertiggestellt. Die Restarbeiten in den Bauabschnitten 1 und 2 (25 Meter) sind für 2022 vorgesehen. Der Abschluss der Arbeiten an den EÜ „Erthalstraße“ (25 Meter) und „Sieboldstraße“ (50 Meter) ist bis Ende 2022 vorgesehen. Der Bauabschnitt 3 entlang der Konradstraße (503 Meter) wird als Gabionenwand 2022 errichtet.
  • Wand 10 (circa ab der SÜ „Randersacker Straße“ entlang der Kantstraße, Fichtestraße, „Mittlerer Ring“ bis zur SÜ „Rottendorfer Straße“):
    Die Bauabschnitte 1, 2 und 3 (gesamt 2.190 Meter) werden Ende 2022 fertiggestellt. Die Arbeiten umfassen Restarbeiten (608 Meter) und die Fertigstellung der EÜ „Erthalstraße“ (25 Meter) und der EÜ „Sieboldstraße“ (50 Meter).

Bau von Lärmschutzwänden in Laufach von Mai 2021 bis Dezember 2022

Im Rahmen des Programmes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden seit Mai 2021 in Laufach zwischen „Im Gewerbegebiet“ und dem Hembach Arbeiten an fünf Schallschutzwänden durchgeführt. Von Januar bis Dezember 2022 finden weitere Arbeiten statt.

Außerdem wird in den Nächten von Freitag/Samstag, 7./8. Januar, bis Sonntag/Montag, 10./11. April 2022, jeweils Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag von 21 bis 6.30 Uhr, gearbeitet. Der Großteil der Nachtarbeiten findet an der Lärmschutzwand 5 im Ortsteil Frohnhofen statt. Danach werden die Arbeiten tagsüber außerhalb der Sperrpausen umgesetzt.

Im gesamten Zeitraum wandert die Baustelle entlang der Bahnstrecke zwischen Frohnhofen und der Hauptstraße/des Aussiedlerweges. An den weiteren vier Wänden werden Restarbeiten ausgeführt.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Wir bitten Sie um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Thüngersheim

In Thüngersheim werden entlang der Bahnstrecke und der Bocksbeutelstraße B 27 sowie zwischen der Kreuzung Bocksbeutelstraße/Hauptstraße und der Staustufe bis 2023 drei Lärmschutzwände (LSW) mit einer Gesamtlänge von 1.466 Metern errichtet.
2021 wurden bereits Vorarbeiten, Begehungen, Vermessungen und Suchschachtungen durchgeführt. Die Hauptarbeiten finden von Montag, 31. Januar, bis Montag, 7. November 2022, statt. Damit nicht durchgehend gearbeitet wird, werden die Bauarbeiten blockweise umgesetzt.

Im Januar 2022 werden zunächst Kampfmittelsondierungen durchgeführt.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs finden die Hauptarbeiten teilweise auch in den Nächten, von 22 bis 6.30 Uhr, statt:

In den Nächten von Montag/Dienstag, 31. Januar/1. Februar, bis Sonntag/Montag, 6./7. Februar 2022, und in der Nacht von Sonntag/Montag, 13./14. Februar 2022, finden die Hauptarbeiten der LSW 2 in Höhe der Staustufe statt.

In den Nächten von Montag/Dienstag, 8./9. August, bis Sonntag/Montag, 6./7. November 2022, werden die Hauptbauarbeiten für die LSW 3 entlang Mainau im Bahnhofsumfeld umgesetzt.

Die letzte Wand auf Höhe der Veitshöchheimer Straße bis zur Hauptstraße wird voraussichtlich ab 2023 gebaut.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Es wird darum gebeten, die Fenster Richtung Immissionsort geschlossen zu halten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau einer Lärmschutzwand in Regensburg Großprüfening

In Regensburg Großprüfening entsteht an der Strecke Regensburg – Ingolstadt Nord eine 742 Meter lange Lärmschutzwand. Am 7. Juni 2021 begannen die Vorarbeiten. Von Mitte Juli bis Mitte Dezember 2021 finden die Hauptarbeiten statt. Danach werden Restarbeiten wie der Rückbau der Bergstraße, die Umsetzung des landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) und die Randwegherstellung durchgeführt.

Es ist vorgesehen, die Arbeiten am Ende des 1. Quartals 2022 zu beenden. Da von außen gearbeitet wird, sind keine Sperrpausen mehr notwendig.

Die Wand hat eine Höhe von zwei Metern und beginnt am Brückenpfeiler der Eisenbahnbrücke „Roter Brach Weg“. Sie verläuft entlang des Fährenweges bis zur Donaubrücke.

Während der Arbeiten entstehen keine Einschränkungen im Zugverkehr.

Lärmsanierung Bayern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bayern sind derzeit insgesamt 365 Teilprojekte mit 916 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bayern bereits 223 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 355 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 102,5 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 42,6 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.050 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2023 werden in Bayern an 34 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Straubing, Plattling und der Knoten Augsburg. Weitere 32 Orte wie Prien am Chiemsee und Laufach-Aschaffenburg werden schalltechnisch untersucht

Berlin

Lärmsanierung Berlin

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Berlin sind derzeit insgesamt zwölf Teilprojekte mit 27 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Berlin bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 22 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Etwa sechs Kilometer befinden sich derzeit in Planung und Bau, oder sind bereits umgesetzt worden. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.208 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bis 2020 werden in Berlin am Streckenabschnitt Berlin-Pankow/Berlin-Blankenburg aktive Schallschutzmaßnahmen voraussichtlich vollständig realisiert.

Brandenburg

Lärmsanierung Brandenburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Brandenburg sind derzeit insgesamt zehn Teilprojekte mit 31 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Brandenburg bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 30 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Weitere Teilprojekte sind derzeit nicht geplant. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 384 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet.

Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bremen

Lärmsanierung Bremen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bremen sind derzeit insgesamt 16 Teilprojekte mit 62 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bremen bereits 14 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 55 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 34,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 1,7 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.486 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2019 wurden in Bremen-Mahndorf aktive Schallschutzmaßnahmen realisiert. Bremen Sebaldsbrück wird schalltechnisch untersucht.

Hamburg

Lärmsanierung Hamburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hamburg sind derzeit insgesamt 28 Teilprojekte mit 85 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hamburg bereits 26 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 67 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 25,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.119 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2018 wurde auf dem Streckenabschnitt Hamburg-Rothenburgsort mit aktiven Schallschutzmaßnahmen begonnen. Hamburg-Bergedorf wird schalltechnisch untersucht.

Hessen

Bau von Schallschutzwänden in Flörsheim am Main

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurde am 18. Januar 2021 mit den Vorarbeiten für sechs neue Schallschutzwände in Flörsheim am Main begonnen. Die Schallschutzwände werden eine Gesamtlänge von 3.300 Metern und eine Höhe von drei Metern (ab Schienenoberkante) haben.

Folgende Vorarbeiten wurden bis März 2021 durchgeführt:

  • Gehölzrückschnitte an Hecken im Bahnhofsumfeld und in der Jahnstraße
  • sogenannte Suchschachtungen zur Kabelerkundung
  • Vermessungsarbeiten

Seit Mitte Juni 2021 wurden die Baustelleneinrichtungsflächen hergerichtet. Die Hauptbauarbeiten begannen am 31. Juli 2021. Die Arbeiten an fünf von sechs Wänden wurden bereits beendet. Jedoch konnte Wand 3 noch nicht fertiggestellt werden, hierfür sind weitere Sperrpausen erforderlich.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Lärmsanierung Hessen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hessen sind derzeit insgesamt 208 Teilprojekte mit 409 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hessen bereits 108 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 205 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 65,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 29,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 5.333 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2024 werden in Hessen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzvorkehrungen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Frankfurt Knoten 2, Kelsterbach und Rüsselsheim. Weitere 21 Orte wie Mühlheim und Neustadt-Cölbe werden schalltechnisch untersucht.

Mecklenburg-Vorpommern

Lärmsanierung Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet.

Für Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit keine Teilprojekte im Lärmsanierungsprogramm des Bundes in Bearbeitung.

Niedersachsen

Lärmsanierung führt Vegetationsarbeiten in Lunestedt durch

Weniger Lärm, mehr Lebensqualität: Die Deutsche Bahn (DB) wird in Lunestedt voraussichtlich ab März 2023 mit dem Bau von Lärmschutzwänden beginnen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist im September 2023 vorgesehen. Errichtet werden zwei Wände mit einer Gesamtlänge von rund 3.750 Metern sowie einer Höhe von drei Metern (ab Schienenoberkante).

Erste Vorarbeiten starten ab dem August 2022; sie werden bis September andauern. Im Zuge der Vorarbeiten werden Vermessungen und Suchschachtungen, die zur Ortung von Versorgungsleitungen dienen, durchgeführt. Rückschnitte der Vegetation werden ab Oktober 2022 erfolgen.

Vegetationsarbeiten in Buxtehude ab Oktober 2022

Ab Februar 2023 wird in Buxtehude mit dem Bau von Lärmschutzwänden beginnen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist im September 2023 vorgesehen. Errichtet werden vier Wände mit einer Gesamtlänge von rund 2.410 Metern sowie einer Höhe von 2 und 3 Metern (ab Schienenoberkante).

Erste Vorarbeiten starten ab dem August 2022; sie werden bis September andauern. Im Zuge der Vorarbeiten werden Vermessungen und Suchschachtungen, die zur Ortung von Versorgungsleitungen dienen, durchgeführt. Rückschnitte der Vegetation werden ab Oktober 2022 erfolgen.

Lärmsanierung führt Vegetationsarbeiten in Berne durch

Weniger Lärm, mehr Lebensqualität: Die Lärmsanierung wird in Berne voraussichtlich ab März 2023 mit dem Bau von Lärmschutzwänden beginnen. Errichtet werden zwei Wände mit einer Gesamtlänge von rund 790 Metern sowie einer Höhe von 2 bis 2,5 Metern (ab Schienenoberkante).

Erste Vorarbeiten starten ab dem August 2022; sie werden bis September andauern. Im Zuge der Vorarbeiten werden Vermessungen und Suchschachtungen, die zur Ortung von Versorgungsleitungen dienen, durchgeführt. Rückschnitte der Vegetation werden ab Oktober 2022 erfolgen.

Lärmsanierung Niedersachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Niedersachsen sind derzeit insgesamt 169 Teilprojekte mit 777 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Niedersachsen bereits 113 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 513 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 153,2 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 21,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.520 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden in Niedersachsen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Hude, Verden-Nord und Lunestedt. Weitere zehn Orte wie Oyten und Hagen-Hasbergen werden schalltechnisch untersucht.

Nordrhein-Westfalen

Bau von Lärmschutzwänden in Altena bis September 2022

Im Juni 2021 begannen in Altena die Arbeiten für den Bau von drei Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 1.875 Metern. Die Wände werden zwischen der Kläranlage Altena (Pragpaul) und Mittlere Brücke gebaut.

Ursprünglich war vorgesehen, den Bau der Schallschutzwände während einer Vollsperrung vom 3. September bis 29. Oktober 2021 umzusetzen. Jedoch konnten die Wände aufgrund der vorrangigen Beseitigung der Hochwasserschäden nicht vollständig fertiggestellt werden.

Alle drei Wände konnten bis auf wenige Lücken weitestgehend fertiggestellt werden.

Es finden daher noch in den folgenden Zeiträumen Restarbeiten statt:

  • von Dienstag, 17. Mai (21 Uhr), bis Samstag, 21. Mai 2022 (8 Uhr), durchgehend
  • von Mittwoch, 7. September (22 Uhr), bis Sonntag, 11. September 2022 (5 Uhr), schichtweise

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bauarbeiten an der Bahnstrecke in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen werden zwischen dem Fluss „Alte Emscher“ und in Höhe der Hackhorststraße bis Oktober 2022 vier Schallschutzwände errichtet. Die Arbeiten finden tagsüber von Montag, 28. Februar, bis Donnerstag, 27. Oktober 2022, statt. Zeitgleich werden Arbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Fischerstraße“ durch ein Parallelprojekt durchgeführt. Die Baustelle wird entlang der Strecke wandern. Zudem finden auch zeitweise in den Nächten vom 21./22. August bis Mittwoch/Donnerstag, 26./27. Oktober 2022, Arbeiten statt.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Bitte halten Sie – wenn möglich – die Fenster Richtung Immissionsort zu Lärmschutzzwecken geschlossen. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können Sie auch unseren Handzetteln im Downloadbereich entnehmen.

Digitale Informationsveranstaltung zum Bau von Lärmschutzwänden in Löhne

In Löhne werden von 2023 bis 2026 mehrere Lärmschutzwände errichtet. Um den Planungsstand, den Bauablauf und Fragen zu klären, fand am Donnerstag, 10. Februar 2022, eine digitale Informationsveranstaltung statt. An der digitalen Veranstaltung haben rund 80 Zuschauer:innen teilgenommen haben.

Um 18 Uhr begann der Live-Stream gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Poggemöller und der zuständigen Projektleitung für die Lärmsanierung. Anfangs wurde das Lärmsanierungsprogramm vorgestellt und ein Einblick in den Bau von Lärmschutzwänden gegeben. Im Anschluss wurden die Pläne zur Lärmsanierung in Löhne vorgestellt. Dabei konnten die Zuschauer:innen durchgehend ihre Fragen in den Chat stellen, die anschließend von der Projektleitung beantwortet wurden. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann hier angesehen werden.

Bau von Lärmschutzwänden in Gelsenkirchen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Gelsenkirchen vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 3.010 Metern gebaut. Diese werden entlang der Gleise in den Stadtteilen Scholven (im südlichen Teil) und Buer Nord errichtet.

Die Vorarbeiten begannen Anfang November 2020. Die Lärmschutzwände 7 (Teil 2), 8, 9 und 10 sowie einige Sonderbauwerke konnten bereits fertiggestellt werden. Die derzeitigen Hauptarbeiten finden tagsüber statt und werden von außen, ohne einen Eingriff in den Gleisbereich, durchgeführt.

Unter anderem wird weiterhin an der Lärmschutzwand 7 gebaut, welche sich zurzeit in der Ausführungsplanung befindet. Die Lärmschutzwand 7 wird dabei als sogenannte Gabione (als eine Steinwand) zwischen der Ecke Zweckeler Straße, der Krefelder Straße und dem Ende der Blüsestraße umgesetzt. Im Bereich der Buddestraße, der Emmerich Straße und in der Bülsestraße (Verlängerung der Taubenstraße) lassen sich während der Arbeiten an der Gabione Beeinträchtigungen durch LKW-Fahrten nicht vermeiden.

Außerdem werden sieben Treppenanlagen im Bereich der Lärmschutzwände errichtet. Diese können zugleich als Rettungswege genutzt werden. Des Weiteren finden Arbeiten an den Sonderbauwerken 8 und 12 parallel zur Eisenbahnbrücke „Dorstener Straße“ statt.

Danach werden noch Restarbeiten, Abnahmen und die Inbetriebnahme der gesamten Lärmschutzwandsanierung in Gelsenkirchen durchgeführt.

Gearbeitet wird voraussichtlich bis Sommer 2022.

Während der Arbeiten an den Sonderbauwerken sind Straßensperrungen notwendig. Dabei werden entweder die Fahrspuren auf zwei reduziert oder die Straßen werden für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Bau von Lärmschutzwänden in Bielefeld und Gütersloh

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Bielefeld und Gütersloh zwei neue Lärmschutzwände gebaut.

Im Ortsteil Bielefeld-Brackwede entsteht westlich der Bahnstrecke im Bereich des Sunderwegs eine 630 Meter lange Lärmschutzwand. In Gütersloh bauen wir südöstlich der Güterbahnstrecke, im Bereich der Station Isselhorst-Avenwedde, die zweite 1.000 Meter lange Schallschutzwand.

Der Bau beider Wände fand vom 24. September bis 4. November 2021 statt. Einzelne Restarbeiten, wie das Herstellen von Böschungstreppen, werden noch durchgeführt.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahn in Ennepetal

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Ennepetal drei Schallschutzwände errichtet. Diese entstehen mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern an der Bahnlinie Schwelm – Hagen Rehsiepen.

Die Schallschutzwand 1 (SSW 1) beginnt an der Ambrosius-Brand-Straße und endet an der Schachtstraße. Die SSW 3 verläuft auf dem gegenüberliegenden Richtungsgleis und erstreckt sich von der Eisenbahnüberführung „Kölner Straße“ bis auf Höhe der Kölner Straße 115. Auf derselben Bahnseite befindet sich auch die SSW 5, die von der Brücke „Bahnhofstraße/Milsper Straße“ bis auf Höhe der Kölner Straße 4 verläuft.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich die Arbeiten tagsüber auszuführen. Die Hauptbauarbeiten an der SSW 1 konnten nicht bis zum 22. Oktober 2021 vollständig abgeschlossen werden. Durch das Hochwasser im Sommer 2021 wurden im erweiterten Umfeld von Ennepetal die Bahninfrastruktur und die Signaltechnik zerstört. Bis heute konnten nicht alle Schäden behoben werden. Daher ist die volle Leistungsfähigkeit im Netz noch nicht wiederhergestellt. Um die Stabilität des Gesamtnetzes zu sichern, müssen geplante und verschiebbare Arbeiten vorerst ausgesetzt werden.

Um die Bauzeiten zur Fertigstellung der SSW 1 und die Hauptarbeiten für die SSW 3 und 5 effizient nutzen zu können, werden die Arbeiten gebündelt durchgeführt.

Da die Sperrpause jedoch abgesagt wurde, müssen die Restarbeiten (SSW 1) und die Hauptarbeiten (SSW 3 und SSW 5) verschoben werden.

Die Hauptbauarbeiten an der SSW 1 werden in den Sperrpausen für den Zugverkehr in den Nächten von Montag/Dienstag, 31. Oktober/1. November, bis Samstag/Sonntag, 19./20. November 2022, jeweils von 22.40 bis 5.40 Uhr, abgeschlossen. Ausnahme hierbei sind Bereiche, deren Ausführung hohe technische Anforderungen und daher einen größeren Zeitbedarf besitzen als in den Sperrpausen für den Zugverkehr vorhanden. In zwei dieser Bereiche muss ein aufwendiger Verbau hergestellt werden und in einem anderen wird ein Torsionsbalken eingesetzt. Wann genau diese Arbeiten durchgeführt werden, geben wir rechtzeitig bekannt.

Für die SSW 2 und 3 stehen weiterhin keine Sperrpausen für den Zugverkehr zur Verfügung.

Besonders bei Bauarbeiten im unmittelbaren Umfeld der Gleise sind Sperrpausen notwendig. Diese ermöglichen eine sichere Umsetzung der Arbeiten. Wann die Arbeiten fortgesetzt werden können, wird derzeit geprüft. Über das weitere Vorgehen informieren wir Sie rechtzeitig.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke in Welver

Seit Juli 2021 werden in Welver zwei Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1,8 Kilometern errichtet. Die erste Wand ist größtenteils fertiggestellt, die zweite Wand wurde bis zur Hälfte errichtet.

Die Wände werden entlang der Bahnstrecke Soest – Hamm, von der Höhe des Supermarktes Aldi, in der Ladestraße über den Haltepunkt „Welver“ bis zum Ortsausgang Welver in Richtung Hamm über die Straße „Im Mühlenfeld“, gebaut.

Abschließende Arbeiten waren ab dem 5. November 2021 geplant. Aufgrund von Lieferengpässen finden diese jetzt von Freitag, 19. November (21 Uhr), bis Freitag, 10. Dezember 2021 (21 Uhr), statt.

Trotz Verschiebung der Sperrpausen können die Arbeiten aufgrund der Lieferengpässe nicht in den geplanten Sperrpausen 2021 beendet werden. Der Bau von Schallschutzwänden erfordert den Eingriff im Gleisbereich. Sperrpausen müssen aus Sicherheitsgründen gewährleistet sein. Außerdem werden diese langfristig und bereits Jahre im Voraus geplant und beantragt.

Daher werden die Arbeiten an den Lärmschutzwänden erst im Spätsommer 2022 beendet, wenn weitere Sperrpausen folgen.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Es wird darum gebeten, die Fenster Richtung Immissionsort zu Lärmschutzzwecken geschlossen zu halten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke in Welver von Mai bis Dezember 2021

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Welver von Mai bis Ende des Jahres 2021 drei Schallschutzwände, mit einer Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern, errichtet.

Die Wände werden entlang der Bahnstrecke Soest – Hamm von der Höhe des Supermarktes Aldi, in der Ladestraße über den Haltepunkt „Welver“ bis zum Ortsausgang Welver in Richtung Hamm über die Straße „Im Mühlenfeld“ gebaut.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten tagsüber auszuführen. Daher finden die Baugrunduntersuchungen sowie die Vor- und Hauptarbeiten in folgenden Zeiträumen statt:

  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 7./8., bis Sonntag/Montag, 16./17. Mai 2021 (von 21 bis 5 Uhr)
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 2./3. Juli, bis Donnerstag/Freitag, 23./24. September 2021 (von 21 bis 5 Uhr)
  • in den Nächten von Freitag/Samstag, 5./6., bis Donnerstag/Freitag, 18./19. November 2021 (von 21 bis 5 Uhr)

Für die Hauptarbeiten von Juli bis September bzw. November 2021 treten kurzfristige Straßensperrungen in der Bahnhofsstraße und der Liethestraße auf. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die Baugrunduntersuchungen im Mai 2021werden mit einem Zweiwegebagger vom Gleis aus durchgeführt und sind nicht lärmintensiv.

Trotzdem sind während der Arbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bei Rückfragen steht Ihnen der von der DB Netz AG beauftragte Baulärmverantwortliche Bauüberwachung GTU Mobility telefonisch unter 01517 4226-736 zur Verfügung.

Bau von Lärmschutzwänden in Leichlingen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Leichlingen der Bau von fünf Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 2.603 Metern geplant. Diese werden entlang der Gleise im Stadtteil Ziegwebersberg, südlich des Bahnhofs Leichlingen sowie auf der Höhe der Opladener Straße errichtet.

Bis März 2020 fanden erste Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchungen statt. Weitere Vermessungen werden bis voraussichtlich Ende 2020 durchgeführt. Voraussichtlich 2025 beginnen die Bauarbeiten und die damit verbundenen Sperrpausen.

Bau von Lärmschutzwänden in Bochum

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Bochum seit 2013 entlang der Bahnstrecke auf einer Länge von 4.555 Metern zehn Schallschutzwände errichtet. Unter anderem entstand in Bochum-Riemke eine 234 Meter lange Schallschutzwand. Die Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Lediglich der Rückbau der Streckentrenner folgt im 3. Quartal 2022.

Lärmsanierung Nordrhein-Westfalen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Nordrhein-Westfalen sind derzeit insgesamt 958 Sanierungsbereiche mit 662,8 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden vom 01. Januar 2001 bis 15. Juni 2022 in Nordrhein-Westfalen bereits 109 Ortsdurchfahrten realisiert.

Dabei wurden 393,74 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 156,14 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 166,17 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden 15.370 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner:innen der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Rheinland-Pfalz

Mittelrheintal

Das Obere Mittelrheintal ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: aufgrund seiner Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Zugleich ist das Tal aber auch Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den Nord-Süd-Verkehr. Die Anwohner sind hierdurch einer erheblichen Lärmbelastung ausgesetzt.

Aktuelle Informationen zu den besonderen Maßnahmen im Mittelrheintal finden Sie im BauInfoPortal und im Lärmschutzportal.

Lärmsanierung Rheinland-Pfalz

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Rheinland-Pfalz sind derzeit insgesamt 132 Teilprojekte mit 303 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Rheinland-Pfalz bereits 123 Teilprojekte realisiert.Dabei wurden 223 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 58 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 18,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 16.193 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet. Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Rheinland-Pfalz an mehreren Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Kaiserslautern und der Knoten Landstuhl. Die zwei Streckenabschnitte Sarburg und Konz werden schalltechnisch untersucht.

Saarland

Digitale Informationsveranstaltung im September 2022 zum Abschnitt "St. Ingbert"

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in St. Ingbert der Bau von fünf Schallschutzwänden vorgesehen. Diese werden voraussichtlich ab Januar 2024 über einen Zeitraum von zwei Jahren errichtet.

Um Sie über die geplanten Arbeiten zu informieren, führen wir am Dienstag, 27. September 2022, circa von 18 bis 20 Uhr, eine digitale Informationsveranstaltung durch. Teilnehmen können Sie unter slidesync.com .

Zu Beginn der Veranstaltung werden Ihnen das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes sowie die Pläne zur Lärmsanierung in St. Ingbert vorgestellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf zwei der insgesamt fünf Schallschutzwände gelegt, die zwischen dem Albert-Magnus-Gymnasium und der Blieskasteler Straße geplant sind. Anschließend können Sie über einen Live-Chat Ihre Fragen direkt an die Redner:innen stellen.

Weitere Informationen dazu können Sie unserem Handzettel im Downloadbereich entnehmen.

Bau von Lärmschutzwänden in Mettlach, Beckingen und Merzig

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden bzw. wurden in Mettlach, in Beckingen und in Merzig Schallschutzwände errichtet.

Die Schallschutzwand in Mettlach verläuft vom ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs entlang der Bahnstrecke in Richtung Saarhölzbach und hat eine Gesamtlänge von 249 Metern sowie eine Höhe von drei Metern. In Beckingen ist diese 813 Meter lang und 2,5 Meter hoch. Sie verläuft östlich entlang der Bahnstrecke zwischen der „Dillinger Straße“ und der „Bahnhofstraße“.

Die Hauptarbeiten in Mettlach fanden von September bis Mitte Oktober 2020 statt.

Die Vorarbeiten in Beckingen begannen am 11. Mai 2020. Dabei wurden sogenannte Suchschachtungen zur Kabelerkundung hergestellt und Vermessungsarbeiten durchgeführt. Anfang Juli 2020 wurden die Vorarbeiten abgeschlossen.

Vom 19. Oktober bis 27. November 2020 wurden die Hauptarbeiten durchgeführt.

In Merzig wurden in den letzten Jahren bereits drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 2,4 Kilometern und einer Höhe von zwei bis drei Metern gebaut. Zwei entstanden auf der Ostseite der Bahnstrecke zwischen der Bahnhofstraße- und der Trierer Straße sowie eine auf der Westseite entlang der Straße „Zum Wiesenhof“. Die Wände 2 und 5 sind nun fertiggestellt. Lediglich an Wand 1 im Bereich „Am Viehmarkt“ wird noch gearbeitet.

Im Stadtteil Besseringen werden die Wände 3 und 4 umgeplant. Dabei wird die Wand 3 entlang der Bezirksstraße und die Wand 4 entlang der Brückenstraße gebaut.

Lärmsanierung Saarland

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für das Saarland sind derzeit insgesamt 15 Teilprojekte mit 71 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 im Saarland bereits zwei Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden sechs Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Fünf Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 16 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 64 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden im Saarland an neun Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem St. Ingbert, Saarlouis und der Knoten Saarbrücken. Zudem werden die zwei Ortsdurchfahrten Neuenkirchen und Bexbach sowie der Streckenabschnitt Schiffweiler – Friedrichsthal – Sulzbach schalltechnisch untersucht.

Sachsen

Machbarkeitsstudie Elbtal

Anwohner in besonders vom Schienenverkehrslärm betroffenen Regionen werden durch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlastet. Mit Machbarkeitsuntersuchungen wurden und werden technische Maßnahmen für mehr Lärmschutz an den Strecken identifiziert und umgesetzt.

Für die Anwohner entlang der Bahnstrecken zwischen Dresden und tschechischer Grenze soll es in den nächsten Jahren leiser werden. In einer Machbarkeitsuntersuchung wurden zunächst 35 Einzelmaßnahmen identifiziert, die für zusätzlichen Lärmschutz sorgen werden. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren Lärmschutzwände auf einer Länge von rund 22 Kilometern gebaut werden. Hinzu kommen sogenannte Schienenstegdämpfer an den Gleisen auf einer Länge von über 27 Kilometern. Rund 12.000 weitere Anwohner werden damit erheblich vom Lärm entlastet. Ebenfalls Gegenstand der Machbarkeitsuntersuchung waren zwei Abschnitte in Coswig und Weinböhla bei Dresden mit einer Länge von rund einem Kilometer. Hier sind ebenfalls Schallschutzwände geplant. Der Bund, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG investieren über 60 Millionen Euro. Die erste Maßnahme, der Einbau von Schienenstegdämpfern in Rathen auf einer Strecke von 1,5 Kilometern, wurde bereits 2019 umgesetzt.  

 

Lärmsanierung Sachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen sind derzeit insgesamt 53 Teilprojekte mit 137 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen bereits 40 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 81 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 4,7 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 5,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.995 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen an den drei Ortsdurchfahrten Leipzig, Deutzen – Röthigen und Markranstädt aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Schalltechnische Untersuchungen sind für drei Orte (unter anderem Radebeul-Naundorf – Großenhain) geplant.

Sachsen-Anhalt

Lärmsanierung Sachsen-Anhalt

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen-Anhalt sind derzeit insgesamt 25 Teilprojekte mit 96 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen-Anhalt bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 34 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 2,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet, weitere 1,1 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 244 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen-Anhalt an den Ortsdurchfahrten Magdeburg sowie Knoten Halle aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Weitere acht Orte wie Weißenfels und Schönebeck (Elbe) werden schalltechnisch untersucht.

Schleswig-Holstein

Lärmsanierung Schleswig-Holstein

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Schleswig-Holstein sind derzeit insgesamt 46 Teilprojekte mit 208 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Schleswig-Holstein bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 70 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 24,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 19,2 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 813 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2026 werden in Schleswig-Holstein an 17 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Westerhorn, Timmaspe, Flensburg und Neumünster. Die zwei Ortsdurchfahrten bzw. Streckenabschnitte Rendsburg – Nortorf – Hüsby – Jagel und Harrislee werden schalltechnisch untersucht.

Thüringen

Lärmsanierung Thüringen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Thüringen sind derzeit insgesamt 51 Teilprojekte mit 47 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Thüringen bereits 32 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 35 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Sechs Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 2,3 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 544 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Seit 2020 werden an der Ortsdurchfahrt Erfurt-Bischleben/-Stedten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen. Der Streckenabschnitt Gernrode – Niederorschel – Hohengandern wird schalltechnisch untersucht.