Lärmsanierung

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen und Downloads zur Lärmsanierung.

Allgemeine News

Wanderausstellung zur Lärmsanierung – Letzter Halt in Erfurt

Die Wanderausstellung der Lärmsanierung reiste auch im Jahr 2021 wieder durch die Hauptbahnhöfe Deutschlands. Zum Abschluss der Wanderausstellung ging es im November nach Erfurt. Dort wird sie bis zum Jahresende im Reisezentrum über die geplanten Schallschutzmaßnahmen in Erfurt und über die Ziele der Lärmsanierung informieren.

Wanderausstellung zur Lärmsanierung – Halt in Bremen

Im September informierte die Wanderausstellung im Hauptbahnhof Bremen die Passant:innen über die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen. Im Anschluss ging ihre Reise nach Erfurt.

Vegetationsarbeiten

Vegetationsarbeiten im Umfeld von Gleisen © Deutsche Bahn AG / Benjamin Eichler

Im Rahmen von geplanten Bauarbeiten zur Errichtung von Lärmschutzwänden kann es an einigen Stellen in den Projekten zu im Planfeststellungsbeschluss genehmigten Rodungen oder Rückschnitten kommen.

Die Deutsche Bahn legt großen Wert darauf, die Vegetationsarbeiten auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen und zeitlich an die Bedürfnisse dort lebender Tiere, z. B Brutzeiten, anzupassen. Wir stehen dazu in regelmäßigem Austausch mit den Naturschutzbehörden und Umweltverbänden. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen entgegen, wenn Sie der Meinung sind, dass Bäume erhalten werden können.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für Vegetationsmaßnahmen, die für den Bau von Lärmschutzwänden unumgänglich sind. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

2.000 lärmsanierte Streckenkilometer saniert – Neues Lärmschutzziel 2030 vereinbart

Zum Abschluss des Jahres 2020 haben wir Wort gehalten: Wir vollenden die geplante Lärmsanierung von mehr als 2.000 Kilometern Schiene in Deutschland. Lärmschutzwände, Schallschutzfenster, Schienenstegdämpfer – mit zahlreichen Mitteln arbeiten wir erfolgreich daran, den Lärm an besonders belasteten Schienenstrecken zu verringern.

Der Bund und die Bahn verstärken ihre Bemühungen um eine leise Schiene bis 2030 noch einmal deutlich: Bis Ende des Jahrzehnts soll die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger an Bahnstrecken vom Schienenlärm entlastet werden. Das sind immerhin rund 800.000 Menschen, die künftig ruhiger leben und schlafen werden. Für die Lärmsanierung an Bestandsstrecken bedeutet das: Zu den bislang sanierten 2.000 Kilometern Bahnstrecke sollen bis 2030 pro Jahr durchschnittlich 125 Kilometer Schienenwege zusätzlich saniert werden, in Summe 1.250 Kilometer. Der Bund stellt dafür derzeit jährlich rund 140 Millionen Euro bereit.

Weitere Informationen können Sie folgender Pressemitteilung entnehmen.

Lärmkennzahlen im Integrierten Bericht der Deutschen Bahn AG

Im Intergrierten Bericht 2019 stellt die Deutsche Bahn AG die Kennzahlen der Lärmvorsorge und Lärmsanierung vor.

Klicken Sie auf eines der Bundesländer, um die neuesten Informationen aus der Region zu erhalten.

Baden-Württemberg

Bau von Schallschutzwänden in Bad Friedrichshall

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden seit dem 4. Januar 2021 in Bad Friedrichshall drei Schallschutzwände errichtet. Die Wände haben eine Gesamtlänge von 1.487 Metern. Dabei wird eine 758 Meter lange Wand in Untergriesheim und zwei weitere Wände (520 Meter und 209 Meter) werden in Jagstfeld gebaut.

Bis Mittwoch, 22. Dezember 2021, finden täglich, jeweils von 0 bis 5 Uhr, Nachtarbeiten in Untergriesheim statt. In Jagstfeld wird ausschließlich tagsüber gearbeitet.

Ende März 2022 stehen weitere Sperrpausen zur Verfügung, um die Lärmschutzwände fertigzustellen. Ursprünglich war die Fertigstellung Ende Dezember 2021 vorgesehen.

Ein Grund für die Verzögerung sind unter anderem Lieferengpässe. Besonders relevante Materialien für den Lärmschutzbau, wie Stahl und Aluminium, konnten nicht rechtzeitig geliefert werden. Außerdem sind unvorhersehbare Bodenbedingungen, wie Felsgestein, aufgetreten. Das führte zu vermehrten Bohrungen und Nachrammungen. Auch Drainage und Kabelleitungen im Baugrund führten zu baulichen Verzögerungen. Zudem können wegen des Frosts und der Kälte notwendige Erdarbeiten, wie Betonieren, nicht mehr im Winter umgesetzt werden.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Schallschutzwänden in Neckarsulm

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wird seit 12. April 2021 in Neckarsulm eine 514 Meter lange Schallschutzwand errichtet. Die Wand beginnt nordwestlich des Stadtzentrums von Neckarsulm auf Höhe des „Christian-Schmidt-Platzes“ und endet am anderen Ortsende hinter den letzten Häusern der „Hezenbergstraße“.

Aufgrund von Unterschieden zwischen den tatsächlichen Bodenkennwerten und den durchgeführten Bodenuntersuchungen musste die Gründungsart im Umkreis des Bahnsteiges 1 am Haltepunkt „Neckarsulm Mitte“ neu geplant werden. Statt den ursprünglichen Rammrohrgründungen wurden Blockfundamente eingesetzt. Die Arbeiten begannen nach der Freigabe der Planänderung und dauerten 4 Wochen an. Sie fanden tagsüber, während der Schul- und Werksferien des Audi-Werkes in Neckarsulm, statt.

In zusätzlichen Sperrpausen werden bis Mitte April 2022 Restarbeiten durchgeführt. Ursprünglich war geplant, die Arbeiten am 5. November 2021 zu beenden. Aufgrund von Lieferengpässen und verlängerten Lieferzeiten infolge der Corona-Pandemie mussten die Arbeiten verschoben werden. Besonders relevante Materialien für den Lärmschutzbau, wie Stahl und Aluminium, konnten nicht geliefert werden.

Mit einer Höhe von drei Metern wird die neu errichtete Schallschutzwand zukünftig die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Zum Schutz der Bauarbeiter werden feste Absperrungen errichtet. So kann der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden. Das Ertönen von Warnsignalen, auch in der Nacht, ist jedoch während der Bauarbeiten unvermeidlich. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Offenburg

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Offenburg drei Lärmschutzwände errichtet.

Die Arbeiten an den ersten beiden Lärmschutzwänden, entlang der Zähringerstraße über den Pappelweg bis zur Königswaldstraße, sind abgeschlossen. Im November 2021 begannen die Vorarbeiten für die dritte Schallschutzwand am Fasanen- und Taubenweg.

Bereits seit 8. November 2021 werden Rückschnittarbeiten für das Baufeld durchgeführt. Weitere Rückbauarbeiten entlang des Baufelds folgen. Die nächtlichen Hauptarbeiten beginnen Ende Januar 2022. Voraussichtlich Ende März 2022 werden die Lärmschutzwände fertiggestellt.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Friesenheim im September 2021 bis Anfang 2022

In Friesenheim werden seit 20. September 2021 zwei Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 480 Metern errichtet.

Die Arbeiten wurden bis Ende Oktober 2021 zunächst nachts, von 23.15 bis 5.45 Uhr, auf der östlichen Seite der Bahnstrecke durchgeführt. Anschließend finden die Bauarbeiten auf der westlichen Seite des Bahnhofs statt. Diese werden tagsüber und voraussichtlich bis Ende November 2021 durchgeführt. Für Ende 2021 ist die Fertigstellung der Lärmschutzwände vorgesehen.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten findet der Bau der Schallschutzwände unter Sperrung der Gleise in der Nacht statt. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Lärmsanierung Baden-Württemberg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Baden-Württemberg sind derzeit insgesamt 201 Teilprojekte mit 557 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Baden-Württemberg bereits 139 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 286 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 123,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 9,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 7.815 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2021 werden in Baden-Württemberg an elf Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Rastatt, der Knoten Heilbronn und Klingenberg-Nord. Elf Ortsdurchfahrten wie zum Beispiel Rosenberg, Pfinztal-Berghausen und Niefern-Öschelbronn werden schalltechnisch untersucht.

Bayern

Bau von Lärmschutzwänden in Veitshöchheim und Retzbach-Zellingen

Die Ortsdurchfahrten Veitshöchheim und Retzbach-Zellingen an der Bahnstrecke Würzburg – Gemünden haben Lärmschutzwände erhalten. Die Bauarbeiten begannen Anfang Oktober 2018 und sind größtenteils abgeschlossen. Zurzeit finden Restarbeiten statt.

In Veitshöchheim entstanden insgesamt vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.497 Metern.

In Retzbach-Zellingen wurde im Ortsteil Retzbach eine 1.150 Meter lange Lärmschutzwand errichtet.

Lärmintensive Arbeiten am Augsburger Hauptbahnhof und in Augsburg-Oberhausen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn in Augsburg insgesamt acht Lärmschutzwände (LSW) mit einer Gesamtlänge von 6.121 Metern. Seit Juni 2017 werden acht Lärmschutzwände (LSW) nördlich des Augsburger Hauptbahnhofes und im Stadtteil Oberhausen gebaut.

Drei LSW sind bereits fertiggestellt. Für die übrigen Wände werden noch Arbeiten durchgeführt. Weitere Sperrpausen finden deshalb von März bis Mai 2022 statt.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten werden die Lärmschutzwände überwiegend vom Gleis aus gebaut – tagsüber und in den Nachtstunden. Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Lärmintensive Arbeiten in Straubing

Im September 2016 begannen die Arbeiten zur Errichtung von sechs Schallschutzwänden in Straubing. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurden diese überwiegend vom Gleis aus gebaut – tagsüber, in den Nachtstunden und an Wochenenden.

Zurzeit werden noch Treppen bis Ende Dezember 2021 gebaut. Zudem findet die Abnahme der Wände statt. Mitte 2022 werden die Arbeiten voraussichtlich beendet.

Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bau von Wandverlängerungen in Ostermünchen und Großkarolinenfeld von März bis Juli 2021

Im Rahmen der „Machbarkeitsuntersuchung Inntal 2017“ und zusätzlicher Vorkehrungen des Brennernordzulaufs werden in Ostermünchen und Großkarolinenfeld entlang der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim bestehende Schallschutzwände verlängert.

Ein Teil der Bauarbeiten fand in den Nächten vom 15./16. März bis 30./31. Juli 2021 statt.

Insbesondere die Ortsdurchfahrten Tuntenhausen-Ostermünchen und Großkarolinenfeld sind von den Arbeiten betroffen. Unter anderem werden Montage- und Gründungsarbeiten durchgeführt.

Vor allem während der Gründungs- und Rammarbeiten lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen.

Entlang der Bahnstrecke München – Rosenheim – Kufstein werden zusätzliche Vorkehrungen zum Lärmschutz getroffen. Seit 2018 werden auf einer Länge von 16,4 Kilometern Schienenstegdämpfer und auf 6,4 Kilometern Schutzwände errichtet.

Zudem wurden zwischen dem Grenzort Kiefersfelden und München-Trudering auf einer Gesamtlänge von 24 Kilometern Schutzwände gebaut.

Bau von Lärmschutzwänden in Würzburg

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Würzburg bis voraussichtlich 2025 zehn Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von über 9.400 Metern errichtet. Rund 8.100 Meter werden bis Jahresende 2021 erstellt. 2022 wird ein Großteil der geplanten Lärmschutzwände fertiggestellt.

Die Wände an der Eisenbahnüberführung „Stuttgarter Straße“, die EÜ „Erthalstraße“ und die EÜ „Sieboldstraße“ befinden sich derzeit in der Planung und werden zusammen mit den Restarbeiten (1.260 Meter) 2022 errichtet.

Die Lärmschutzwände auf der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“  und der EÜ „Mergentheimer Straße“ werden von den jeweiligen Projekten im Rahmen der „Brückensanierungen“ ausgeführt.

In den folgenden Abschnitten werden Lärmschutzwände errichtet:

  • Wand 1 (Röthenweg):
    Die Restarbeiten an der 310 Meter langen Wand finden voraussichtlich bis Ende 2022 statt.
  • Wand 2 (vom Glacisweg bis zur Straßenüberführung (SÜ) „Resenbrücke“):
    670 von 880 Metern sind errichtet, die Restarbeiten (110 Meter) und die Fertigstellung (mit Sperrpausen) sind bis Ende 2022 vorgesehen. Die Fertigstellung an der EÜ „Stuttgarter Straße“ (65 Meter) folgt voraussichtlich ebenfalls 2022 (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten). Die Lärmschutzwände an der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“ (35 Meter) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 3 (vom Wendelweg bis zur EÜ „Mergentheimer Straße“):
    480 von 570 Metern wurden errichtet. Restarbeiten (25 Meter) und die Fertigstellung sind bis 2022 vorgesehen. Der Bau der Lärmschutzwände an der EÜ „Mergentheimer Straße“ (65 Meter) wird im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 4 (vom Resenweg bis zur EÜ „Mergentheimer Straße“):
    210 von 275 Metern sind errichtet. Der Bau der Lärmschutzwände an der EÜ „Mergentheimer Straße“ (65 Meter) wird im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 5 (von der Eisenbahnstraße bis „Am Westbahnhof“):
    1.560 von 1.660 Metern wurden errichtet. Die Fertigstellung ist bis Ende 2022 vorgesehen. An der EÜ „Stuttgarter Straße“ (65 Meter) ist die Fertigstellung (inkl. Straßensperrung und Einstellung des Straßenbahnbetriebs während der Bauarbeiten) für 2022 vorgesehen. Die Lärmschutzwände an der EÜ „Eisenbahnstraße-Hosenbrücke“ (35 Meter) werden im Rahmen der Erneuerung durch das Projekt „Brückensanierung“ ausgeführt.
  • Wand 6 (Reichenberger Straße):
    Die 600 Meter lange Lärmschutzwand ist fertiggestellt.
  • Wand 7 (von der Stuttgarter Straße bis zum Gewerbegebiet):
    265 von 270 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 8 (vom Bauernpfad bis zur Resenstraße):
    472 von 480 Metern wurden errichtet. Die Restarbeiten (inkl. Sperrpausen) sind für 2022 vorgesehen.
  • Wand 9 (von der Conradistraße entlang der Neubergstraße, Max-Dauthendey-Straße, Grünwaldstraße und Konradstraße bis zur SÜ „Siligmüllerstraße“):
    540 von 2.141 Metern wurden fertiggestellt. Die Restarbeiten in den Bauabschnitten 1 und 2 (25 Meter) sind für 2022 vorgesehen. Der Abschluss der Arbeiten an den EÜ „Erthalstraße“ (25 Meter) und „Sieboldstraße“ (50 Meter) ist bis Ende 2022 vorgesehen. Der Bauabschnitt 3 entlang der Konradstraße (503 Meter) wird als Gabionenwand 2022 errichtet.
  • Wand 10 (circa ab der SÜ „Randersacker Straße“ entlang der Kantstraße, Fichtestraße, „Mittlerer Ring“ bis zur SÜ „Rottendorfer Straße“):
    Die Bauabschnitte 1, 2 und 3 (gesamt 2.190 Meter) werden Ende 2022 fertiggestellt. Die Arbeiten umfassen Restarbeiten (608 Meter) und die Fertigstellung der EÜ „Erthalstraße“ (25 Meter) und der EÜ „Sieboldstraße“ (50 Meter).

Bau von Lärmschutzwänden in Laufach von Mai 2021 bis Dezember 2022

Im Rahmen des Programmes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden seit Mai 2021 in Laufach zwischen „Im Gewerbegebiet“ und dem Hembach Arbeiten an fünf Schallschutzwänden durchgeführt. Von Januar bis Dezember 2022 finden weitere Arbeiten statt.

Außerdem wird in den Nächten von Freitag/Samstag, 7./8. Januar, bis Sonntag/Montag, 10./11. April 2022, jeweils Samstag/Sonntag und Sonntag/Montag von 21 bis 6.30 Uhr, gearbeitet. Der Großteil der Nachtarbeiten findet an der Lärmschutzwand 5 im Ortsteil Frohnhofen statt. Danach werden die Arbeiten tagsüber außerhalb der Sperrpausen umgesetzt.

Im gesamten Zeitraum wandert die Baustelle entlang der Bahnstrecke zwischen Frohnhofen und der Hauptstraße/des Aussiedlerweges. An den weiteren vier Wänden werden Restarbeiten ausgeführt.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Wir bitten Sie um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Thüngersheim

In Thüngersheim werden entlang der Bahnstrecke und der Bocksbeutelstraße B 27 sowie zwischen der Kreuzung Bocksbeutelstraße/Hauptstraße und der Staustufe bis 2023 drei Lärmschutzwände (LSW) mit einer Gesamtlänge von 1.466 Metern errichtet.
2021 wurden bereits Vorarbeiten, Begehungen, Vermessungen und Suchschachtungen durchgeführt. Die Hauptarbeiten finden von Montag, 31. Januar, bis Montag, 7. November 2022, statt. Damit nicht durchgehend gearbeitet wird, werden die Bauarbeiten blockweise umgesetzt.

Im Januar 2022 werden zunächst Kampfmittelsondierungen durchgeführt.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs finden die Hauptarbeiten teilweise auch in den Nächten, von 22 bis 6.30 Uhr, statt:

In den Nächten von Montag/Dienstag, 31. Januar/1. Februar, bis Sonntag/Montag, 6./7. Februar 2022, und in der Nacht von Sonntag/Montag, 13./14. Februar 2022, finden die Hauptarbeiten der LSW 2 in Höhe der Staustufe statt.

In den Nächten von Montag/Dienstag, 8./9. August, bis Sonntag/Montag, 6./7. November 2022, werden die Hauptbauarbeiten für die LSW 3 entlang Mainau im Bahnhofsumfeld umgesetzt.

Die letzte Wand auf Höhe der Veitshöchheimer Straße bis zur Hauptstraße wird voraussichtlich ab 2023 gebaut.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Es wird darum gebeten, die Fenster Richtung Immissionsort geschlossen zu halten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau einer Lärmschutzwand in Regensburg Großprüfening

In Regensburg Großprüfening entsteht an der Strecke Regensburg – Ingolstadt Nord eine 742 Meter lange Lärmschutzwand. Am 7. Juni 2021 begannen die Vorarbeiten. Von Mitte Juli bis Mitte Dezember 2021 finden die Hauptarbeiten statt. Danach werden Restarbeiten wie der Rückbau der Bergstraße, die Umsetzung des landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) und die Randwegherstellung durchgeführt.

Es ist vorgesehen, die Arbeiten am Ende des 1. Quartals 2022 zu beenden. Da von außen gearbeitet wird, sind keine Sperrpausen mehr notwendig.

Die Wand hat eine Höhe von zwei Metern und beginnt am Brückenpfeiler der Eisenbahnbrücke „Roter Brach Weg“. Sie verläuft entlang des Fährenweges bis zur Donaubrücke.

Während der Arbeiten entstehen keine Einschränkungen im Zugverkehr.

Bau von Schallschutzwänden in Augsburg bis Mitte 2022

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden von März 2021 bis Mitte 2022 zwei Schallschutzwände an der Bahnstrecke Augsburg – Neu-Ulm in der Ortdurchfahrt Augsburg errichtet.

Die Wände werden drei Meter hoch und erreichen eine Gesamtlänge von zwei Kilometern.

Die erste Wand beginnt kurz vor der Hirblinger Straße und endet vor dem Ufer der Wertach. Die zweite Wand verläuft über die gesamte Länge der Dammstraße.

Die Wände sind teilweise fertiggestellt. Jedoch fehlt noch der Lückenschluss, welcher zu einer Umplanung führte. Von März bis Mai 2022 sind deshalb Sperrpausen geplant.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub, auch nachts und am Wochenende, leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau einer Lärmschutzwand in Winterhausen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wird in Winterhausen entlang der Bahnstrecke Treuchtlingen – Würzburg eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 930 Metern errichtet. Die Wand beginnt auf der Höhe des Rosenwegs und endet auf der Höhe der Straße „Am Walch“.

Die Hauptarbeiten fanden von Juni 2020 bis April 2021 statt. Bis Sommer 2022 werden Restarbeiten ausgeführt. Ursprünglich war vorgesehen, diese im September 2021 abzuschließen. Aufgrund coronabedingter Lieferschwierigkeiten verzögert sich der Abschluss der Arbeiten jedoch.

Für den Bau der Wände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bei Rückfragen zum Baulärm steht der Baulärmverantwortliche telefonisch unter 0171 5673364 und per E-Mail unter baulaerm-winterhausen@zetcon.de zur Verfügung.

Fragen zu den geplanten Arbeiten werden von den Projektverantwortlichen telefonisch unter 069 265-32009 oder per E-Mail unter laermsanierung@deutschebahn.com beantwortet.

Weitere Informationen unter www.laermsanierung.deutschebahn.com

Lärmsanierung Bayern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bayern sind derzeit insgesamt 365 Teilprojekte mit 916 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bayern bereits 223 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 355 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 102,5 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 42,6 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.050 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2019 bis voraussichtlich 2023 werden in Bayern an 34 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Straubing, Plattling und der Knoten Augsburg. Weitere 32 Orte wie Prien am Chiemsee und Laufach-Aschaffenburg werden schalltechnisch untersucht

Berlin

Lärmsanierung Berlin

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Berlin sind derzeit insgesamt zwölf Teilprojekte mit 27 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Berlin bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 22 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Etwa sechs Kilometer befinden sich derzeit in Planung und Bau, oder sind bereits umgesetzt worden. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.208 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bis 2020 werden in Berlin am Streckenabschnitt Berlin-Pankow/Berlin-Blankenburg aktive Schallschutzmaßnahmen voraussichtlich vollständig realisiert.

Brandenburg

Lärmsanierung Brandenburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Brandenburg sind derzeit insgesamt zehn Teilprojekte mit 31 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Brandenburg bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 30 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Weitere Teilprojekte sind derzeit nicht geplant. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 384 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet.

Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Bremen

Lärmsanierung Bremen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Bremen sind derzeit insgesamt 16 Teilprojekte mit 62 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Bremen bereits 14 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 55 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 34,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 1,7 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 1.486 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2019 wurden in Bremen-Mahndorf aktive Schallschutzmaßnahmen realisiert. Bremen Sebaldsbrück wird schalltechnisch untersucht.

Hamburg

Lärmsanierung Hamburg

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hamburg sind derzeit insgesamt 28 Teilprojekte mit 85 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hamburg bereits 26 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 67 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 25,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.119 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

2018 wurde auf dem Streckenabschnitt Hamburg-Rothenburgsort mit aktiven Schallschutzmaßnahmen begonnen. Hamburg-Bergedorf wird schalltechnisch untersucht.

Hessen

Bau von Schallschutzwänden in Flörsheim am Main

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurde am 18. Januar 2021 mit den Vorarbeiten für sechs neue Schallschutzwände in Flörsheim am Main begonnen. Die Schallschutzwände werden eine Gesamtlänge von 3.300 Metern und eine Höhe von drei Metern (ab Schienenoberkante) haben.

Folgende Vorarbeiten wurden bis März 2021 durchgeführt:

  • Gehölzrückschnitte an Hecken im Bahnhofsumfeld und in der Jahnstraße
  • sogenannte Suchschachtungen zur Kabelerkundung
  • Vermessungsarbeiten

Seit Mitte Juni 2021 wurden die Baustelleneinrichtungsflächen hergerichtet. Die Hauptbauarbeiten begannen am 31. Juli 2021. Die Arbeiten an zwei Wänden zwischen der Liebigstraße sowie Am Wickerbach und dem Bahnübergang „Böttgerstraße“ konnten bereits beendet werden. Außerdem werden vor Weihnachten 2021 die Wände von der Philipp-Schneider-Straße bis Höhe Urbanstraße und von Am Wickerbach bis zum Spielplatz Segerstraße errichtet. Somit werden bis Jahresende 2021 fünf der sechs Lärmschutzwände fertiggestellt.

Durch zusätzliche Bauarbeiten, wie beispielsweise Kabelarbeiten, konnte jedoch die Wand zwischen der Wickerer Straße und der Hochheimer Straße noch nicht errichtet werden. Da für die Arbeiten im Gleisbereich Sperrpausen notwendig sind, wird derzeit geprüft, wann die Arbeiten fortgesetzt werden können. Die Sperrpausen sind notwendig, um die Bauarbeiten sicher umsetzen zu können.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Lärmsanierung Hessen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Hessen sind derzeit insgesamt 208 Teilprojekte mit 409 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Hessen bereits 108 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 205 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 65,3 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 29,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 5.333 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2024 werden in Hessen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzvorkehrungen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Frankfurt Knoten 2, Kelsterbach und Rüsselsheim. Weitere 21 Orte wie Mühlheim und Neustadt-Cölbe werden schalltechnisch untersucht.

Mecklenburg-Vorpommern

Lärmsanierung Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet.

Für Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit keine Teilprojekte im Lärmsanierungsprogramm des Bundes in Bearbeitung.

Niedersachsen

Bau von Lärmschutzwänden in Springe von November bis Dezember 2021

In Springe werden in den Ortsteilen Bennigsen und Völksen neue Lärmschutzwände errichtet.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Von Freitag, 19. November, bis Samstag, 11. Dezember 2021, werden die Hauptbauarbeiten durchgeführt. Die Restarbeiten finden voraussichtlich bis Weihnachten 2021 statt.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Staub und Lärm leider nicht vermeiden.

Zum Schutz der Bauarbeiter:innen vor den herannahenden Zügen werden feste Absperrungen errichtet. Dadurch kann der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Außerdem sind durch die Arbeiten in Bennigsen Einschränkungen am Bahnübergang „Hauptstraße“ möglich.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Lärmsanierung Niedersachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Niedersachsen sind derzeit insgesamt 169 Teilprojekte mit 777 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Niedersachsen bereits 113 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 513 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 153,2 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 21,4 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 4.520 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden in Niedersachsen an 18 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Hude, Verden-Nord und Lunestedt. Weitere zehn Orte wie Oyten und Hagen-Hasbergen werden schalltechnisch untersucht.

Nordrhein-Westfalen

Bau von Lärmschutzwänden in Gelsenkirchen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Gelsenkirchen vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 3.010 Metern gebaut. Diese werden entlang der Gleise in den Stadtteilen Scholven (im südlichen Teil) und Buer Nord errichtet.

Die Vorarbeiten begannen Anfang November 2020. Die Lärmschutzwände 7 (Teil 2), 8, 9 und 10 sowie einige Sonderbauwerke konnten bereits fertiggestellt werden. Die derzeitigen Hauptarbeiten finden tagsüber statt und werden von außen, ohne einen Eingriff in den Gleisbereich, durchgeführt.

Unter anderem wird weiterhin an der Lärmschutzwand 7 gebaut, welche sich zurzeit in der Ausführungsplanung befindet. Die Lärmschutzwand 7 wird dabei als sogenannte Gabione (als eine Steinwand) zwischen der Ecke Zweckeler Straße, der Krefelder Straße und dem Ende der Blüsestraße umgesetzt. Im Bereich der Buddestraße, der Emmerich Straße und in der Bülsestraße (Verlängerung der Taubenstraße) lassen sich während der Arbeiten an der Gabione Beeinträchtigungen durch LKW-Fahrten nicht vermeiden.

Außerdem werden sieben Treppenanlagen im Bereich der Lärmschutzwände errichtet. Diese können zugleich als Rettungswege genutzt werden. Des Weiteren finden Arbeiten an den Sonderbauwerken 8 und 12 parallel zur Eisenbahnbrücke „Dorstener Straße“ statt.

Danach werden noch Restarbeiten, Abnahmen und die Inbetriebnahme der gesamten Lärmschutzwandsanierung in Gelsenkirchen durchgeführt.

Gearbeitet wird voraussichtlich bis Sommer 2022.

Während der Arbeiten an den Sonderbauwerken sind Straßensperrungen notwendig. Dabei werden entweder die Fahrspuren auf zwei reduziert oder die Straßen werden für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Bau von Lärmschutzwänden in Löhne

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Löhne-Gohfeld Lärmschutzwände (LSW) errichtet.

Nördlich der Bahnstrecke wird eine circa 1.300 Meter lange LSW vom POCO-Markt entlang der Löhner Straße bis zur Autowaschanlage gebaut.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Die Hauptbauarbeiten werden von Freitag, 7. Januar, bis Freitag, 11. Februar 2022, durchgeführt.

Bis auf vereinzelte Restarbeiten wird nördlich der Bahnstrecke voraussichtlich bis April 2022 gearbeitet. Die LSW südlich der Bahnstrecke wird 2024 errichtet.

Während der Arbeiten können zeitweise Beeinträchtigungen an den Eisenbahnüberführungen „Löhner Straße“ und „Rüscherstraße“ sowie am Fußgängertunnel zwischen der Nordbahnstraße und der Löhner Straße auftreten.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Zum Schutz der Bauarbeiter:innen vor herannahenden Zügen werden feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Düsseldorf-Rath von Oktober 2021 bis Juni 2022

In Düsseldorf werden zwischen dem Bahnhof Düsseldorf-Rath und der Osterfelderstraße insgesamt fünf Schallschutzwände errichtet. Die Bauarbeiten werden blockweise umgesetzt, sodass nicht durchgehend gebaut wird. Zudem ist es aufgrund des bestehenden Zugverkehrs leider nicht möglich, die Arbeiten tagsüber auszuführen.

Aus diesem Grund wird in mehreren Nächten von Freitag/Samstag, 22./23. Oktober 2021, bis Donnerstag/Freitag, 16./17. Juni 2022, jeweils von 23 bis 5 Uhr, gebaut. Im Oktober 2021 beginnen wir mit den bauvorbereitenden Arbeiten, wie zum Beispiel der Kampfmittelsondierung.

Während den Hauptarbeiten von März bis April 2022 wird zeitweise die Personenunterführung in der Helmutstraße gesperrt. Im Mai 2022 sind vorübergehend Straßensperrungen im Rather Broich notwendig. Über die genauen Zeiträume informieren wir Sie rechtzeitig.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Bielefeld und Gütersloh

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Bielefeld und Gütersloh zwei neue Lärmschutzwände gebaut.

Im Ortsteil Bielefeld-Brackwede entsteht westlich der Bahnstrecke im Bereich des Sunderwegs eine 630 Meter lange Lärmschutzwand. In Gütersloh bauen wir südöstlich der Güterbahnstrecke, im Bereich der Station Isselhorst-Avenwedde, die zweite 1.000 Meter lange Schallschutzwand.

Der Bau beider Wände fand vom 24. September bis 4. November 2021 statt. Einzelne Restarbeiten, wie das Herstellen von Böschungstreppen, werden noch durchgeführt.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahn in Ennepetal

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Ennepetal drei Schallschutzwände errichtet. Diese entstehen mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern an der Bahnlinie Schwelm – Hagen Rehsiepen.

Die Schallschutzwand 1 (SSW 1) beginnt an der Ambrosius-Brand-Straße und endet an der Schachtstraße. Die SSW 3 verläuft auf dem gegenüberliegenden Richtungsgleis und erstreckt sich von der Eisenbahnüberführung „Kölner Straße“ bis auf Höhe der Kölner Straße 115. Auf derselben Bahnseite befindet sich auch die SSW 5, die von der Brücke „Bahnhofstraße/Milsper Straße“ bis auf Höhe der Kölner Straße 4 verläuft.

Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es leider nicht möglich die Arbeiten tagsüber auszuführen. Die Hautarbeiten an der SSW 1 konnten nicht bis zum 22. Oktober 2021 vollständig abgeschlossen werden. Durch das Hochwasser im Sommer 2021 wurden im erweiterten Umfeld von Ennepetal die Bahninfrastruktur und die Signaltechnik zerstört. Bis heute konnten nicht alle Schäden behoben werden. Daher ist die volle Leistungsfähigkeit im Netz noch nicht wiederhergestellt. Um die Stabilität des Gesamtnetzes zu sichern, müssen geplante und verschiebbare Arbeiten vorerst ausgesetzt werden.

Um die Bauzeiten zur Fertigstellung der SSW 1 und die Hauptarbeiten für die SSW 3 und 5 effizient nutzen zu können, werden die Arbeiten gebündelt durchgeführt.

Da die Sperrpause jedoch abgesagt wurde, müssen die Restarbeiten (SSW 1) und die Hauptarbeiten (SSW 3 und SSW 5) verschoben werden.

Besonders bei Bauarbeiten im unmittelbaren Umfeld der Gleise sind Sperrpausen notwendig. Diese ermöglichen eine sichere Umsetzung der Arbeiten. Wann die Arbeiten fortgesetzt werden können, wird derzeit geprüft. Über das weitere Vorgehen informieren wir Sie rechtzeitig.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Bau von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke in Welver

Seit Juli 2021 werden in Welver zwei Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1,8 Kilometern errichtet. Die erste Wand ist größtenteils fertiggestellt, die zweite Wand wurde bis zur Hälfte errichtet.

Die Wände werden entlang der Bahnstrecke Soest – Hamm, von der Höhe des Supermarktes Aldi, in der Ladestraße über den Haltepunkt „Welver“ bis zum Ortsausgang Welver in Richtung Hamm über die Straße „Im Mühlenfeld“, gebaut.

Abschließende Arbeiten waren ab dem 5. November 2021 geplant. Aufgrund von Lieferengpässen finden diese jetzt von Freitag, 19. November (21 Uhr), bis Freitag, 10. Dezember 2021 (21 Uhr), statt.

Trotz Verschiebung der Sperrpausen können die Arbeiten aufgrund der Lieferengpässe nicht in den geplanten Sperrpausen 2021 beendet werden. Der Bau von Schallschutzwänden erfordert den Eingriff im Gleisbereich. Sperrpausen müssen aus Sicherheitsgründen gewährleistet sein. Außerdem werden diese langfristig und bereits Jahre im Voraus geplant und beantragt.

Daher werden die Arbeiten an den Lärmschutzwänden erst im Spätsommer 2022 beendet, wenn weitere Sperrpausen folgen.

Während der Arbeiten sind Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht zu vermeiden. Die Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Es wird darum gebeten, die Fenster Richtung Immissionsort zu Lärmschutzzwecken geschlossen zu halten. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Altena

Im Juni 2021 begannen in Altena die Arbeiten für den Bau von drei Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 1.875 Metern. Die Wände werden zwischen der Kläranlage Altena (Pragpaul) und Mittlere Brücke gebaut.

Ursprünglich war vorgesehen, den Bau der Schallschutzwände während einer Vollsperrung vom 3. September bis 29. Oktober 2021 umzusetzen. Jedoch konnten die Wände aufgrund der vorangigen Beseitigung der Hochwasserschäden nicht vollständig fertiggestellt werden.

In den Nächten von Montag/Dienstag, 10./11., bis Sonntag/Montag, 23./24. Januar 2022, und von Freitag/Samstag, 4./5., bis Sonntag/Montag, 6./7. März 2022, werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Gearbeitet wird jeweils von 20 bis 7 Uhr.

Aufgrund des Zugverkehrs ist es leider nicht möglich, die Arbeiten tagsüber auszuführen. Daher finden die Bauarbeiten während den nächtlichen Sperrpausen statt.

Trotz des Einsatzes moderner und lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Hamm

In Hamm werden in den folgenden Abschnitten im Rahmen des Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ Lärmschutzwände errichtet:

  • Selmigerheide, von Weetfelder Straße bis auf Höhe des Friedhofwegs:
    Im Rahmen der Vorarbeiten für die 518 Meter lange und drei Meter hohe Wand fanden bereits Kampfmittelsondierungen statt. Diese wurden am 14. August 2020 abgeschlossen. Vom 9. Oktober bis 13. November 2020 wurden die Hauptbauarbeiten durchgeführt. Dabei ließen sich in den Nächten vom 9./10. bis 21./22. Oktober 2020, jeweils von 22 bis 5 Uhr, Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Im genannten Zeitraum fanden Gründungsarbeiten statt. Der Einbau des Sonderbauwerks (Stahltorsionsträger) ist für April 2021 geplant.
  • Selmigerheide, zwischen Wiescherhöfener Straße und Große Werlstraße:
    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Wand eine Länge von 203 Metern und eine Höhe von drei Metern haben. Voraussichtlich von Montag, dem 14., bis Mittwoch, dem 16. Dezember 2020, finden Kampfmittelsondierungen statt. Für Ende März 2021 sind lärmintensive Gründungsarbeiten geplant. Voraussichtlich im April 2021 wird die Lärmschutzwand fertiggestellt.

Weitere Informationen unter www.hamm.de

Bau von Lärmschutzwänden in Hagen Hohenlimburg-Oege

In Hagen werden im Stadtteil Hohenlimburg-Oege entlang der Bahnstrecke zwei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund einem Kilometer errichtet. Die erste Schallschutzwand beginnt auf Höhe des Bahnübergangs (BÜ) „Oeger Straße/Feldstraße“ und endet auf Höhe der Einmündung des Ahmer Wegs in die Oststraße. Die zweite Schallschutzwand verläuft vom BÜ „Oeger Straße/Oststraße“ bis kurz vor den Hammergraben.

Die Arbeiten an der ersten Wand wurden im März 2020 größtenteils abgeschlossen. Bis Ende April 2020 fanden tagsüber Restarbeiten statt.

Die Bauarbeiten an der zweiten Schallschutzwand werden voraussichtlich ab Dienstag, 13. Oktober 2020, ausschließlich tagsüber durchgeführt. Der Baubeginn war für Anfang September 2020 geplant. Aufgrund noch nicht abgeschlossener städtischer Straßenbauarbeiten sowie einer wiederholt durchzuführenden Bauzustandsdokumentation verschiebt sich dieser jedoch erneut. Die Schallschutzwand wird voraussichtlich am Freitag, 18. Dezember 2020, fertiggestellt.

Beeinträchtigungen durch Lärm lassen sich zeitweise leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten

Bau von Lärmschutzwänden in Herten

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Herten entlang der Bahnstrecke Lärmschutzwände errichtet. Diese werden in folgenden Abschnitten gebaut:

  • in Herten
    zwischen der Staakener Straße/Am Technologiepark und Distelner Heide/Lessingstraße
  • in Westerholt (Herten)
    zwischen Zum Bahnhof/Bahnhofstraße und Westerholter Straße/Ostring/Hellweg/Pferdekamp/Kreuzweg

Seit Oktober 2019 werden die Hauptbauarbeiten abschnittsweise durchgeführt. Aufgrund des bestehenden Zugverkehrs ist es nicht möglich, ausschließlich tagsüber zu arbeiten. Aus dem Grund werden weitere Arbeiten für die letzte Lärmschutzwand in Herten in der Sperrpause von Montag, 21. September, bis Freitag, 9. Oktober 2020, jeweils von 8 bis 18 Uhr, durchgeführt.

Die Lärmschutzwände in Westerholt werden bis voraussichtlich Ende Oktober 2020 in Tagschichten fertiggestellt.

Im Rahmen der Arbeiten lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm zeitweise leider nicht vermeiden. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Weitere Informationen können Sie der Presseinformation

Bau von Lärmschutzwänden in Leichlingen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Leichlingen der Bau von fünf Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 2.603 Metern geplant. Diese werden entlang der Gleise im Stadtteil Ziegwebersberg, südlich des Bahnhofs Leichlingen sowie auf der Höhe der Opladener Straße errichtet.

Bis März 2020 fanden Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchungen statt. Weitere Vermessungen sind geplant, der genaue Zeitraum steht jedoch noch nicht fest. Voraussichtlich 2023 beginnen die Bauarbeiten.

Bau von Lärmschutzwänden in Bochum

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Bochum seit 2013 entlang der Bahnstrecke auf einer Länge von 4.555 Metern zehn Schallschutzwände errichtet.

Unter anderem entstand in Bochum-Riemke eine 234 Meter lange Schallschutzwand. Für den finalen Lückenschluss ist eine Sperrung der Schillerstraße und der Herner Straße notwendig. Diese ist in Planung, der genaue Zeitraum steht jedoch noch nicht fest.

Lärmsanierung Nordrhein-Westfalen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Nordrhein-Westfalen sind derzeit insgesamt 323 Teilprojekte mit 1.210 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Nordrhein-Westfalen bereits 118 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 400 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 143,7 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 144,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 12.959 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2024 werden in Nordrhein-Westfalen an rund 50 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Gladbeck, Porta Westfalica und der Knoten Leverkusen. Weitere 34 Orte wie Duisburg und Hürth werden schalltechnisch untersucht.

Rheinland-Pfalz

Mittelrheintal

Das Obere Mittelrheintal ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Region: aufgrund seiner Vielfalt an Kulturstätten zählt es seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Zugleich ist das Tal aber auch Bestandteil einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen für den Nord-Süd-Verkehr. Die Anwohner sind hierdurch einer erheblichen Lärmbelastung ausgesetzt.

Aktuelle Informationen zu den besonderen Maßnahmen im Mittelrheintal finden Sie im BauInfoPortal und im Lärmschutzportal.

Lärmsanierung Rheinland-Pfalz

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Rheinland-Pfalz sind derzeit insgesamt 132 Teilprojekte mit 303 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Rheinland-Pfalz bereits 123 Teilprojekte realisiert.Dabei wurden 223 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 58 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 18,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 16.193 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet. Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Rheinland-Pfalz an mehreren Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Kaiserslautern und der Knoten Landstuhl. Die zwei Streckenabschnitte Sarburg und Konz werden schalltechnisch untersucht.

Saarland

Bau von Lärmschutzwänden in Homburg-Bruchhof

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden zwei Lärmschutzwände in Homburg-Bruchhof errichtet. Diese haben eine Gesamtlänge von rund 1.600 Metern und eine Höhe von drei Metern.

Von Mitte November bis Mitte Dezember 2019 wurden unter anderem Rodungs- und Baumfällarbeiten durchgeführt. Am 6. März 2020 begannen die Hauptbauarbeiten.

Durch die örtlichen Verhältnisse müssen die Arbeiten für die Lärmschutzwand an der Kaiserslauterer Straße überwiegend vom Gleis aus durchgeführt werden. Dies ist jedoch wegen des vertakteten Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehrs nur bei Nacht möglich.

Daher finden die Arbeiten in folgenden Nächten (jeweils 0 bis 4 Uhr) statt:

  • von Donnerstag/Freitag, 5./6. März, bis Donnerstag/Freitag, 23./24. April 2020
  • von Samstag/Sonntag, 9./10. Mai, bis Dienstag/Mittwoch, 30. Juni/1. Juli 2020

Lediglich in den Nächten von Sonntag auf Montag finden keine Arbeiten statt. Der Bau der Schallschutzwand entlang des Bahnwegs wird tagsüber seit Mitte März 2020 durchgeführt. Wir bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Bis voraussichtlich Mitte August 2020 werden die Lärmschutzwände fertiggestellt.

Bau von Lärmschutzwänden in Saarlouis von März bis Oktober 2020

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Saarlouis sechs Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.856 Metern und einer Höhe von zwei bis drei Metern errichtet.

Am 30. März 2020 begannen die Arbeiten an der Wand 1 im Stadtteil Fraulautern entlang der Saarbrücker Straße und an der Wand 4 im Stadtteil Roden zwischen dem westlichen Ende des Hauptbahnhofs Saarlouis und der Lorisstraße.

Bis Anfang Juli 2020 fanden Nachtarbeiten statt. Weitere Sperrpausen sind in Planung. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Während der Arbeiten sind trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte und Technologien Beeinträchtigungen durch Lärm möglich. Die Lautstärke wird auf ein Minimum reduziert. Wir bitten Sie um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Voraussichtlich bis Freitag, 16. Oktober 2020, werden die Arbeiten an allen sechs Wänden abgeschlossen.

Bau von Lärmschutzwänden in Mettlach, Beckingen und Merzig

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden bzw. wurden in Mettlach, in Beckingen und in Merzig Schallschutzwände errichtet.

Die Schallschutzwand in Mettlach verläuft vom ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs entlang der Bahnstrecke in Richtung Saarhölzbach und wird eine Gesamtlänge von 249 Metern sowie eine Höhe von drei Metern haben. In Beckingen wird diese 813 Meter lang und 2,5 Meter hoch und östlich entlang der Bahnstrecke zwischen der „Dillinger Straße“ und der „Bahnhofsstraße“ verlaufen.

Die Hauptarbeiten in Mettlach finden von September bis Mitte Oktober 2020 statt. Akustische Beeinträchtigungen beim Laden und Bauen lassen sich leider nicht vollständig vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung. Wir halten den Lärm so gering wie möglich.

Im Anschluss werden die Arbeiten in Beckingen bis voraussichtlich Mitte Dezember 2020 durchgeführt. Die Vorarbeiten begannen am 11. Mai 2020. Dabei wurden sogenannte Suchschachtungen zur Kabelerkundung hergestellt und Vermessungsarbeiten durchgeführt. Anfang Juli 2020 wurden die Vorarbeiten abgeschlossen.

In Merzig wurden in den letzten Jahren bereits drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 2,4 Kilometern und einer Höhe von zwei bis drei Metern gebaut, zwei entstanden auf der Ostseite der Bahnstrecke zwischen der Bahnhofstraße und der Trierer Straße sowie eine auf der Westseite entlang der Straße „Zum Wiesenhof“.

Bis Ende 2020 finden im Bereich „Am Viehmarkt“ und der Haltestelle „Stadtmitte“ Restarbeiten an den bereits errichteten Lärmschutzwänden statt. Zwei weitere Lärmschutzwände werden 2021 im Ortsteil Besseringen gebaut. Diese sind rund 1,8 und 0,8 Kilometer lang sowie zwei bis drei Meter hoch.

Weitere Informationen können Sie dieser Presseinformation sowie dieser Presseinformation entnehmen.

Lärmsanierung Saarland

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für das Saarland sind derzeit insgesamt 15 Teilprojekte mit 71 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 im Saarland bereits zwei Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden sechs Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Fünf Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 16 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 64 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2025 werden im Saarland an neun Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem St. Ingbert, Saarlouis und der Knoten Saarbrücken. Zudem werden die zwei Ortsdurchfahrten Neuenkirchen und Bexbach sowie der Streckenabschnitt Schiffweiler – Friedrichsthal – Sulzbach schalltechnisch untersucht.

Sachsen

Machbarkeitsstudie Elbtal

Anwohner in besonders vom Schienenverkehrslärm betroffenen Regionen werden durch zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlastet. Mit Machbarkeitsuntersuchungen wurden und werden technische Maßnahmen für mehr Lärmschutz an den Strecken identifiziert und umgesetzt.

Für die Anwohner entlang der Bahnstrecken zwischen Dresden und tschechischer Grenze soll es in den nächsten Jahren leiser werden. In einer Machbarkeitsuntersuchung wurden zunächst 35 Einzelmaßnahmen identifiziert, die für zusätzlichen Lärmschutz sorgen werden. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren Lärmschutzwände auf einer Länge von rund 22 Kilometern gebaut werden. Hinzu kommen sogenannte Schienenstegdämpfer an den Gleisen auf einer Länge von über 27 Kilometern. Rund 12.000 weitere Anwohner werden damit erheblich vom Lärm entlastet. Ebenfalls Gegenstand der Machbarkeitsuntersuchung waren zwei Abschnitte in Coswig und Weinböhla bei Dresden mit einer Länge von rund einem Kilometer. Hier sind ebenfalls Schallschutzwände geplant. Der Bund, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG investieren über 60 Millionen Euro. Die erste Maßnahme, der Einbau von Schienenstegdämpfern in Rathen auf einer Strecke von 1,5 Kilometern, wurde bereits 2019 umgesetzt.  

 

Lärmsanierung Sachsen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen sind derzeit insgesamt 53 Teilprojekte mit 137 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen bereits 40 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 81 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 4,7 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 5,9 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 2.995 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen an den drei Ortsdurchfahrten Leipzig, Deutzen – Röthigen und Markranstädt aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Schalltechnische Untersuchungen sind für drei Orte (unter anderem Radebeul-Naundorf – Großenhain) geplant.

Sachsen-Anhalt

Lärmsanierung Sachsen-Anhalt

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Sachsen-Anhalt sind derzeit insgesamt 25 Teilprojekte mit 96 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Sachsen-Anhalt bereits zehn Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 34 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 2,8 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet, weitere 1,1 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 244 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2022 werden in Sachsen-Anhalt an den Ortsdurchfahrten Magdeburg sowie Knoten Halle aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und teilweise vollständig realisiert. Weitere acht Orte wie Weißenfels und Schönebeck (Elbe) werden schalltechnisch untersucht.

Schleswig-Holstein

Bau von Lärmschutzwänden in Neumünster

Aktueller Hinweis:

Die Unterlagen zur Bürgerinformationsveranstaltung von Montag den 07.06.2021 finden Sie zum Download anbei.

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ist in Neumünster der Bau mehrerer Lärmschutzwände vorgesehen.

Den Anfang macht eine rund 3,2 Kilometer lange Lärmschutzwand, die stadtauswärts auf der bahnlinken Seite zwischen dem Bahnübergang „Krückenkrug“ und der Eisenbahnüberführung zur Zufahrt zum Dosenmoor errichtet wird. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 28. Juni 2021. Die Hauptbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 16. August 2021. Ab Januar 2022 werden zwei weitere Lärmschutzwände auf der gegenüberliegenden Seite zwischen dem Tungendorfer Graben und der Straße „Am Moor“ errichtet.

Für die Gründung der Lärmschutzwände ist es erforderlich, Stahlprofile in den Bahndamm einzubringen. Danach werden Stahlbetonsockel zwischen den Pfosten eingehängt und die Lärmschutzwandelemente eingebaut.

Um Ihnen das Bauprojekt vorzustellen, findet am Montag, 7. Juni 2021, von 17 bis 19 Uhr, eine digitale Informationsveranstaltung statt. Die Teilnahme ist unter www.db-buergerdialog.de möglich.

Alle Lärmschutzwände werden voraussichtlich über den Zeitraum von fünf Jahren errichtet.

Trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte und Technologien lassen sich im Rahmen der Arbeiten Beeinträchtigungen durch Lärm leider nicht vermeiden. Die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Bau von Lärmschutzwänden in Schwarzenbek

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden in Schwarzenbek entlang der Bahnstrecke Berlin-Spandau – Hamburg-Altona zwei Lärmschutzwände errichtet:

  • Lärmschutzwand 1: „Grabauer Straße“, 215 Meter, bahnlinks zwischen der Kerntangente und der Wohnsiedlung „Rülauer Ring“
  • Lärmschutzwand 2: „Nord“, 865 Meter, bahnrechts zwischen der Einmündung „Buschkoppel“ und der Wendeschleife der Straße Peerkoppel

Die Arbeiten an der Lärmschutzwand 1 finden von Montag, 23. November, bis Freitag, 4. Dezember 2020, jeweils von Montag bis Freitag, von 7 bis 17 Uhr, statt.

Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2021 werden die Arbeiten an der Lärmschutzwand 2 durchgeführt.

Für den Bau der Lärmschutzwände werden moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Dennoch lässt sich Lärm leider nicht vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Wir halten die Beeinträchtigungen so gering wie möglich.

Lärmsanierung Schleswig-Holstein

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Schleswig-Holstein sind derzeit insgesamt 46 Teilprojekte mit 208 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Schleswig-Holstein bereits elf Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 70 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. 24,4 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 19,2 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 813 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Von 2018 bis voraussichtlich 2026 werden in Schleswig-Holstein an 17 Ortsdurchfahrten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen und vollständig realisiert. Dazu gehören unter anderem Westerhorn, Timmaspe, Flensburg und Neumünster. Die zwei Ortsdurchfahrten bzw. Streckenabschnitte Rendsburg – Nortorf – Hüsby – Jagel und Harrislee werden schalltechnisch untersucht.

Thüringen

Lärmsanierung Thüringen

Mit der Lärmsanierung hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet. Damit werden bundesweit lärmbelastete Strecken im Bestandsnetz der Deutschen Bahn mit aktivem und passivem Schallschutz ausgestattet. Für Thüringen sind derzeit insgesamt 51 Teilprojekte mit 47 Kilometern Streckenlänge im Lärmsanierungsprogramm enthalten.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in den Jahren 2001 bis Dezember 2018 in Thüringen bereits 32 Teilprojekte realisiert.

Dabei wurden 35 Kilometer Eisenbahnstrecke vollständig lärmsaniert. Sechs Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet; weitere 2,3 Kilometer befinden sich in der Planung oder bereits im Bau. Dort, wo aktiver Schallschutz in Form von Lärmschutzwänden nicht ausreicht, wurden zusätzlich passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. So wurden etwa 544 Wohnungen mit schalldämmenden Fenstern und Lüftern ausgestattet. Zudem wurden Dachsanierungen durchgeführt. Vorteil für die Anwohner der Städte und Gemeinden: Sie werden deutlich vom Schienenverkehrslärm entlastet.

Seit 2020 werden an der Ortsdurchfahrt Erfurt-Bischleben/-Stedten aktive Schallschutzmaßnahmen begonnen. Der Streckenabschnitt Gernrode – Niederorschel – Hohengandern wird schalltechnisch untersucht.